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FIFA schließt Nigeria aus

04.10.2010, 18:03 Uhr | sid, sid

FIFA schließt Nigeria aus . Nigeria (hier Obafemi Martins, li.) muss erst einmal zuschauen. (Foto: imago)

Nigeria (hier Obafemi Martins, li.) muss erst einmal zuschauen. (Foto: imago)

Der Fußball-Weltverband FIFA hat den nigerianischen Verband NFF wegen der Einmischung der Regierung mit sofortiger Wirkung suspendiert. Als Begründung nannte die FIFA unter anderem die Gerichtsverfahren gegen hochrangige Verbandsfunktionäre wegen des Verdachts der Korruption. Ihnen wird vorgeworfen, sich unter anderem am Budget für die WM 2010 vergriffen und Teile der Summe von umgerechnet 4,7 Millionen Euro an nicht bevollmächtigte Funktionäre ausgezahlt haben.

Im nigerianischen Verband NFF war es nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Südafrika zu drastischen personellen Veränderungen gekommen. So hatte unter anderem Verbandspräsident Sani Lulu seinen Posten räumen müssen. Außerdem war die Nationalmannschaft zunächst von Staatspräsident Goodluck Jonathan für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen worden. Erst nach einem FIFA-Ultimatum wurde dieser Bannstrahl wieder aufgehoben.

Auch Freundschaftsspiele sind nicht erlaubt

Die nun ausgesprochene Suspendierung werde erst aufgehoben, wenn "die gerichtlichen Schritte eingestellt werden und das ordnungsgemäß gewählte NFF-Exekutivkomitee wieder ohne jede Einmischung arbeiten kann", erklärte die FIFA. Während der Suspendierung dürfe sich der NFF an keinen Wettbewerben oder Freundschaftsspielen beteiligen.

Ärger droht auch Bosnien-Herzegowina. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) setzte dem bosnischen Verband (FSBiH) eine sechsmonatige Frist zur Installierung eines Präsidenten statt des gegenwärtig alle drei Bevölkerungsgruppen vertretenden Vorsitzenden-Trios. Sollte bis zum 31. März 2011 keine Lösung gefunden werden, "wird der FSBiH seinen Mitgliedsstatus in der UEFA und alle damit verbundenen Rechte verlieren", hieß es in einer Mitteilung.

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