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DFB brauch alle Länderspiel-Termine

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DFB denkt nicht an Länderspiel-Verzicht

06.10.2010, 17:06 Uhr | dpa, sid, t-online.de, t-online.de, sid, dpa

DFB brauch alle Länderspiel-Termine. Die Herren des DFB (v.li.): Horst R. Schmidt, DFB-Mitarbeiter, Dr. Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach im Gespräch. (Foto: imago)

Die Herren des DFB (v.li.): Horst R. Schmidt, DFB-Mitarbeiter, Dr. Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach im Gespräch. (Foto: imago)

Der Deutsche Fußball-Bund kann aus wirtschaftlichen Gründen auf keinen der vom Weltverband FIFA vorgesehenen Länderspiel-Termine verzichten. "Wir können es uns nicht leisten, ein Länderspiel zu streichen. Unser Haushalt orientiert sich am internationalen Spielkalender, rund fünf Millionen Euro pro Länderspiel weniger können wir nicht ohne weiteres kompensieren", erklärte DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt in der "Sport Bild". Nach der WM in Südafrika und dem Testspiel schon einen Monat danach in Dänemark (2:2) war die Diskussion um zu viele Länderspiele wieder entbrannt. Vor allem die Bundesliga drängt auf eine Reduzierung.

Für den DFB sind die Nationalmannschaft und die Länderspiele die wichtigsten Einnahmequellen. Damit kann der Verband auch wichtige Aufgaben wie die Jugendförderung, den Bau von Bolzplätzen oder soziale Projekte finanzieren. Der Etat für die Jahre 2011 bis 2013, der beim DFB-Bundestag am 21. und 22. Oktober 2010 in Essen beschlossen werden soll, wird je zwischen 150 und 160 Millionen Euro umfassen. "Dieser Etat ist gedeckt", sagte Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Absage an Rummenigge

Mit der Aussage von Schmidt erteilte der DFB der Forderung von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge eine klare Absage, der stellvertretend für viele Vereinsvertreter gefordert hatte, künftig vor allem auf Länderspiele im August zu verzichten, um den Terminkalender entzerren zu können. Somit wird die deutsche Nationalmannschaft auch künftig an dem ungeliebten August-Termin Länderspiele bestreiten.

Im kommenden Jahr bestreitet der WM-Dritte sein erstes Saison-Länderspiel am 10. August in Stuttgart gegen Rekord-Weltmeister Brasilien.

Sonderetat für Frauen-WM

Im Jahr 2011 kommt ein Sonderetat für die Frauen-WM in Deutschland dazu, der 51 Millionen Euro beträgt. "24 Millionen sind bereits über Sponsoren abgesichert. Dazu haben wir schon 300.000 Tickets verkauft", erklärte Niersbach. Das Risiko für den Verband: Nur wenn die Einnahmen die Ausgaben nicht decken würden, müsste der DFB mit seinen Mitteln einspringen. Niersbach aber ist "optimistisch", dass wie schon bei der Männer-WM genug Gelder eingenommen werden können. Bei der WM 2006 hatte der Haushalt bei 550 Millionen Euro gelegen.

Rund fünf Millionen Euro Einnahmen pro Deutschland-Spiel

Bei Heim-Länderspielen erlöst der Verband über vier Millionen Euro durch TV-Einnahmen. Dazu kommen Marketing- und Ticket-Einnahmen, so dass ein Spiel des Nationalteams für den DFB sogar zwischen acht und neun Millionen Euro brutto wert sein kann. Netto sind das rund fünf Millionen Euro, bei Spielen in großen Stadien wie am Freitag in Berlin gegen die Türkei (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) aufgrund der höheren Zuschauer-Einnahmen noch etwas mehr.

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