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FIFA-Funktionäre gehen Reportern auf den Leim

17.10.2010, 10:01 Uhr | dpa, dpa

FIFA-Funktionäre gehen Reportern auf den Leim. Der FIFA droht ein Korruptionsskandal. (Foto: imago)

Der FIFA droht ein Korruptionsskandal. (Foto: imago)

Der FIFA droht ein handfester Korruptionsskandal. Zwei FIFA-Funktionäre sollen angeboten haben, ihre Stimmen bei der Entscheidung über die Fußballweltmeisterschaften 2018 und 2022 zu verkaufen. Reporter der britischen "Sunday Times" filmten zwei Mitglieder des Exekutivkomitees dabei, wie sie Geld für bestimmte Projekte forderten. Der Weltfußballverband hat eine Untersuchung zu dem Bericht angekündigt.

Die Reporter hatten sich als Lobbyisten für ein Konsortium amerikanischer Firmen ausgegeben, die die Weltmeisterschaft in die USA holen wollten. Die Funktionäre gehören zu den 24 Mitgliedern des FIFA-Ausschusses, der im Dezember in Zürich geheim über die Gastgeberländer für die Spiele 2018 und 2022 entscheidet. Der US-Fußballverband betonte in einer Erklärung nichts mit dem Fall zu tun zu haben. FIFA-Präsident Sepp Blatter informierte die Mitglieder des Exekutivkomitees in einem Brief über die "sehr unschöne Situation" und kündigte eine "eingehende Untersuchung" an.


Funktionär fordert Geld für Kunstrasenplätze

Einer der FIFA-Vertreter soll erklärt haben, eine Spende für den Bau von Fußballplätzen in Höhe von 800.000 Dollar (570.000 Euro) würde sein Abstimmungsverhalten beeinflussen. Das zweite Mitglied soll nach Geld zur Einrichtung einer Sportakademie gefragt haben.

"Die FIFA hat bereits alle Informationen und Dokumente angefordert", hieß es in einer schriftlich verbreiteten Stellungnahme des Fußball-Weltverbandes. "Dessen ungeachtet wird die FIFA unmittelbar alles Material analysieren, das ihr zur Verfügung steht, und danach über weitere Schritte entscheiden."

USA ziehen Bewerbung zurück

Am Freitag hatten die USA ihre Bewerbung für 2018 zurückgezogen und erklärt, sich ganz auf die WM-Vergabe für 2022 zu konzentrieren. Daraufhin hatte England seine Bewerbung für 2022 für beendet erklärt, um sich allein um die WM 2018 zu bemühen, die entsprechend der FIFA-Gepflogenheiten an ein europäisches Land gehen wird.

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Sunil Gulati, Präsident des US-Bewerbungskomitees und des Fußballverbandes der USA, sagte der Nachrichtenagentur AP, dass er nichts mit dem Fall zu tun habe. "Das ist allein Sache der FIFA."

In Artikel 62 des Disziplinarreglements heißt es: "Wer einem Organ der FIFA, einem Spieloffiziellen, einem Spieler oder einem Offiziellen einen unrechtmäßigen Vorteil für ihn oder für eine Drittperson anbietet, verspricht oder gewährt, damit der Bestochene das Regelwerk der FIFA verletzt", werde mit einer Geldstrafe, einem Verbot jeglicher in Zusammenhang mit dem Fußball stehenden Tätigkeit oder einem Stadionverbot belegt. Und weiter: "Wer sich der passiven Bestechung schuldig macht (eine ungerechtfertigte Vergünstigung erbittet, sich diese versprechen lässt oder annimmt), wird auf die gleiche Weise bestraft."


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