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Weltverband berät über die Einführung des Chips im Ball

19.10.2010, 11:53 Uhr | dpa, dpa

Weltverband berät über die Einführung des Chips im Ball. Herbert Fandel spricht sich für die Einführung technischer Hilfsmittel aus. (Foto: dpa)

Herbert Fandel spricht sich für die Einführung technischer Hilfsmittel aus. (Foto: dpa)

Herbert Fandel hofft auf eine Kehrtwende: An diesem Mittwoch beraten die Gralshüter des Fußballs noch einmal über die Einführung technischer Hilfsmittel. Vor der Tagung des International Football Association Board (IFAB) sprach sich der Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) energisch für einen Einsatz des Chips im Ball aus. "Ich habe diese Hoffnung, es ist ja auch eine Erwartungshaltung entstanden", sagte Fandel.

Eigentlich hatte das für Regelfragen zuständige IFAB einer Einführung technischer Hilfsmittel eine klare Absage erteilt. Doch nach den gravierenden Fehlentscheidungen bei der WM in Südafrika ruderte die FIFA zurück: Auf Geheiß von Präsident Joseph Blatter wurde das heikle Thema noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt.

Fandel gegen das Torrichter-Modell

Die Regelhüter werden sich bei ihrer Sitzung mit 13 verschiedenen Modellen zur Torlinientechnologie beschäftigen. Allerdings werden keine Entscheidungen getroffen. Die Spielregeln könnten nach den Statuten frühestens auf der Jahreshauptversammlung im März 2011 geändert werden. Fandel erhofft sich aber zumindest ein Signal: Hin zur Technologie, weg von noch mehr Personal. Das Pilot-Projekt mit zwei Torrichtern, das derzeit in der Champions League und der Europa League getestet wird, lehnt er ab. "Ich halte von diesem System nichts. Man degradiert doch auch ein Stück weit den Schiedsrichter, wenn man ihm noch mehr Leute zur Seite stellt", sagte der 46-Jährige.

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Für das deutsche Schiedsrichterwesen ergibt sich noch ein anderes Problem. "Wir haben zehn FIFA-Schiedsrichter und müssen zu jedem Spiel sechs Leute rausschicken. Das wirft auch die Planung für die Bundesliga durcheinander", sagte Fandel. "Wir sind an der Grenze des Machbaren." Er plädiert daher für den Chip im Ball. "Da hätte man eine Lösung ohne großes Aufsehen, ohne mehr Personal, ohne den Unparteiischen in seiner Persönlichkeit zu schwächen", sagte der Ex-Referee.

Zustimmung aus der Bundesliga

Auch viele Bundesliga-Trainer hoffen auf ein Einlenken der FIFA. "Ich bin seit vielen Jahren einer der größten Kämpfer für technische Hilfsmittel für die Schiedsrichter. Je mehr und sinnvoller, desto besser. Chip im Ball, Monitor für den Vierten Offiziellen, vorhandene Technik für Abseitsstellungen nutzen - ich bin für jede Neuerung, die den Schiedsrichtern ihren schweren Job erleichtert", sagte Bayern-Coach Louis van Gaal stellvertretend für die Mehrheit seiner Kollegen. Rundum abgelehnt wird die Technik lediglich von Michael Frontzeck und Holger Stanislawski.

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