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FIFA will Torlinien-Technik testen lassen

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Torlinien-Technik geht in die Testphase

20.10.2010, 18:43 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

FIFA will Torlinien-Technik testen lassen. Manuel Neuer schaut dem Ball beim nicht gegebenen WM-Tor von England gegen Deutschland hinterher. (Foto: dpa)

Manuel Neuer schaut dem Ball beim nicht gegebenen WM-Tor von England gegen Deutschland hinterher. (Foto: dpa)

Umdenken bei der FIFA: Die Regelwächter haben der Torlinien-Technik die Türen geöffnet. Nach dem Willen des International Football Association Board (IFAB) sollen schon in wenigen Wochen Technologien getestet werden, die binnen einer Sekunde absolute Klarheit über umstrittene Tore schaffen. Bis Ende November können sich Anbieter beim Weltverband FIFA bewerben. Eine Entscheidung über die Einführung der Torlinien-Technologie werde aber frühestens auf der IFAB-Jahreshauptversammlung vom 4. bis 6. März 2011 getroffen.

Mit ihrem Votum beugten sich die Verantwortlichen dem Debatten-Druck nach den Fehlentscheidungen bei der WM in Südafrika. Erst im März hatte das IFAB jeglichen technischen Hilfsmitteln wie dem Chip im Ball oder der Hintertor-Kamera eine Absage erteilt. Stattdessen läuft derzeit in der Champions League und der Europa League das Pilot-Projekt mit zwei Torrichtern, das von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) favorisiert wird.

Nicht gegebenes WM-Tor soll Auslöser sein

Doch die Schiedsrichter-Patzer bei der Weltmeisterschaft zwangen auch FIFA-Chef Joseph Blatter zum Umdenken. Vor allem das nicht anerkannte Tor des Engländers Frank Lampard im WM-Achtelfinale gegen Deutschland, als der Ball mehr als deutlich die Torlinie überschritten hatte, lieferte den Technik-Befürwortern reichlich Argumente.

Auf Geheiß von Blatter hob das IFAB, dem vier FIFA-Delegierte sowie je ein Gesandter der nationalen Verbände Englands, Schottlands, Nordirlands und aus Wales angehören, das Thema daher wieder auf die Tagesordnung.

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Weitere Befürworter: Van Gaal und Fandel

Auch die deutschen Referees um Herbert Fandel sowie die Mehrheit der Bundesliga-Trainer hatte sich zuvor klar für technische Unterstützung stark gemacht. "Je mehr und sinnvoller, desto besser", sagte Louis van Gaal, Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München. Fandel favorisiert den Chip im Ball. "Da hätte man eine Lösung ohne großes Aufsehen, ohne mehr Personal, ohne den Unparteiischen in seiner Persönlichkeit zu schwächen", erklärte der Schiedsrichter-Chef des DFB.

Technik nur für Tor-Entscheidungen einsetzbar

Mit insgesamt 13 Technologien wollte sich das IFAB bei seiner Tagung in Cardiff beschäftigen. Klare Präferenzen ließ das Gremium in seiner knappen Pressemitteilung nicht erkennen. Allerdings wurden klare Grundsätze festgelegt. So soll die Technologie nur bei Tor-Entscheidungen angewendet werden, nicht bei anderen umstrittenen Szenen wie versteckten Fouls oder Schwalben.

Resultat der Auswertung dürfen nur Offizielle erfahren

Zudem muss das Ergebnis der technischen Auswertung binnen einer Sekunde bestätigt sein. Nur die Spiel-Offiziellen dürfen das Resultat der Analyse erfahren. Nach Ende der Bewerbungsphase sollen dann die Tests mit ausgewählten Anbietern beginnen. In welchem Umfang und auf welcher Ebene des internationalen Fußballs, darüber gab das IFAB keine Auskunft.


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