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Keine Entscheidung zur Regionalliga-Reform

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Keine Entscheidung zur Regionalliga-Reform

22.10.2010, 14:25 Uhr | dpa, dpa

Keine Entscheidung zur Regionalliga-Reform. Reinhard Rauball will einen Bruch zwischen Profis und Amateuren verhindern. (Foto: imago)

Reinhard Rauball will einen Bruch zwischen Profis und Amateuren verhindern. (Foto: imago)

Die umstrittene Regionalliga-Reform im deutschen Fußball ist vertagt worden. Darauf einigten sich die 255 Delegierten beim Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Essen. "Wir wollen verhindern, dass es zu einem Bruch kommt zwischen Amateuren und Profis", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. "Das Thema wird heute nicht gelöst werden. Wir werden dafür eine Kommission bilden." 25 der 255 Delegierten stimmten dagegen, sieben enthielten sich.

Rauball hatte einen "Fünf-Punkte-Solidarpakt Regionalliga" vorgeschlagen mit fünf Staffeln von 2012/2013 an. DFB-Vizepräsident Rainer Koch hatte als Landeschef von Bayern ursprünglich angestrebt, die bisher drei Staffeln (Nord, West und Süd) auf acht zu erhöhen. Er ging aber auf den Kompromissvorschlag aus dem Profilager ein. "Der Amateurfußball muss so organisiert werden, dass nicht jedes Jahr systembedingt Vereine in die Insolvenz getrieben werden", sagte der DFB-Vizepräsident.

Neuordnung für die Pleiteliga?

Koch verspricht sich von einer Neuordnung geringere Kosten für die Vereine, die sich in der 4. Liga zudem mit den finanziell oft bessergestellten 2. Mannschaften der Bundesligisten messen müssen. Das Fachmagazin "kicker" hat die Regionalliga schon als "Pleiteliga" bezeichnet, Traditionsvereine wie der 1. FC Magdeburg, Hessen Kassel, SSV Ulm 1846 und die Stuttgarter Kickers kämpfen hier ums Überleben.

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"Wir müssen noch Details finden und alle Interessengruppen zusammenführen", betonte Koch. So plädierte er für die Wiedereinführung der deutschen Amateurmeisterschaft, maximal sieben 2. Mannschaften in jeder Staffel und dafür, dass die Zuständigkeit für diese Spielklasse an die Regionalverbände geht.

Der Westen macht Probleme

Problematisch ist nicht nur aus Sicht von DFB-Präsident Theo Zwanziger die Situation im Westen mit zehn Nachwuchsteams der Bundesligisten in der 18er-Staffel. Grünes Licht für ein neues Modell soll es bei einem außerordentlichen Bundestag im April oder Mai geben. Der Landesverband Westfalen würde die 2. Mannschaften am liebsten in eine eigene Staffel verbannen.

Doch die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die insgesamt 25 Nachwuchsteams unter den 54 Regionalliga-Mannschaften nicht ausgrenzen lassen, weil die großen Clubs seit der Saison 2002/2003 über eine halbe Milliarde Euro in ihre Talentzentren investiert haben.

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