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Der FIFA steht der nächste Skandal ins Haus

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Der FIFA steht der nächste Skandal ins Haus

25.10.2010, 10:14 Uhr | sid, sid

. Schwere Zeiten bei der FIFA: beim Weltverband jagt derzeit ein Skandal den nächsten. (Foto: Reuters)

Schwere Zeiten bei der FIFA: beim Weltverband jagt derzeit ein Skandal den nächsten. (Foto: Reuters)

Neuer Skandal bei der FIFA: Die Spielervermittler-Prüfung des Fußball-Weltverbandes ist offenbar manipulierbar. Einem Redakteur des "kicker" ist es gelungen, die Lösungen für einen Großteil der Testfragen der Ende September durchgeführten Prüfung vorab zu erhalten. 2000 Euro zahlte er dafür an einen Mittelsmann aus der Spielerberaterszene. Die richtigen Antworten kamen drei Stunden vor der Prüfung per SMS aufs Handy.

Es handelt es sich um die Lösungen für jene 15 Fragen, die die FIFA zu dem Test besteuert. Fünf weitere Fragen stammen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Der DFB unternimmt im Rahmen seiner Zuständigkeiten alles, um einen korrekten Ablauf der Prüfung zu gewährleisten. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Fragen erst im Prüfungsraum offengelegt werden und die Abläufe vom Aufsichtspersonal streng kontrolliert werden. Das geht bis zum strikten Verbot von Handys", sagte Helmut Sandrock, DFB-Direktor Spielbetrieb.

Zeitgleiche Prüfung in 70 Ländern

Der Kreis möglicher undichter Stellen ist groß, weil die FIFA die Lösung auf ihre Fragen bereits vor der Prüfung an die Nationalverbände übermittelt. Die Prüfung wird weltweit in 70 Ländern zeitgleich abgehalten. Im Jahr 2010 legten in Deutschland 312 Personen die Spielervermittlerprüfung ab. Weltweit sind 5683 Spielervermittler bei der FIFA registriert.

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FIFA-Exekutivmitgliedern wird Betrug vorgeworfen

Die Manipulierbarkeit der Spielervermittler-Prüfungen wäre nicht der einzige Skandal, mit dem sich der Weltverband derzeit herumschlagen muss. Erst vor wenigen Tagen hatte die FIFA die Exekutivmitglieder Amos Adamu aus Nigeria und Reynald Temarii aus Tahiti suspendiert. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie ihre Stimmen für die Vergabe der WM 2018 und 2022 feilgeboten hätten. Die englische Zeitung "Sunday Times" hatte nach einer Undercover-Recherche ein Video mit belastendem Material veröffentlicht. Nun soll eine eingehende Untersuchung des Falls stattfinden. Endgültige Entscheidungen sollen bis Mitte November getroffen werden.

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