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FIFA ermittelt gegen spanisch-portugiesische WM-Kandidatur

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Schwere Vorwürfe gen England

28.10.2010, 14:54 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

FIFA ermittelt gegen spanisch-portugiesische WM-Kandidatur. Miquel Angel Lopez (Mitte) wehrt sich gegen Vorwürfe der Stimmenabsprache. (Foto: imago)

Miquel Angel Lopez (Mitte) wehrt sich gegen Vorwürfe der Stimmenabsprache. (Foto: imago)

Die FIFA kommt nicht zur Ruhe: Spanien und Portugal haben bestätigt, dass der Fußball-Weltverband Ermittlungen gegen die gemeinsame Kandidatur beider Länder um die Weltmeisterschaft 2018 eingeleitet hat. Der Vorwurf: illegale Absprachen mit Katar bei der Stimmenvergabe der Bewerber. Das teilte der Generaldirektor der spanisch-portugiesischen WM-Kandidatur, Miguel Angel López, mit.

Die FIFA habe die Bewerber aufgefordert, sich zu erklären. "Wir haben der FIFA unsere größtmögliche Zusammenarbeit angeboten", sagte López. Die Vorwürfe wies er strikt von sich. "Wir haben nichts Verbotenes getan. Wir haben mit keinem WM-Bewerber irgendwelche Absprachen getroffen." Auch Katar bewirbt sich um ein WM-Turnier, allerdings um das vier Jahre später 2022. Absprachen jeglicher Art sind nach den FIFA-Statuten streng untersagt.

Ermittlung könnte Kandidatur gefährden

Besondere Brisanz erhält die Meldung, weil erstmals von britische Medien der Verdacht geäußert wurde, die Bewerber Spanien/Portugal und Katar hätten sich gegenseitig ihre Stimmen für die jeweilige WM-Bewerbung zugesagt. Spanische und portugiesische Medien vermuten nun, dass die Berichte über angebliche Absprachen gezielt von britischer Seite verbreitet worden seien. Der Grund: England ist bei der WM-Kandidatur für 2018 ein Konkurrent der Spanier und Portugiesen.

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Generaldirektor López wies derweil Befürchtungen zurück, das Ermittlungsverfahren der FIFA gefährde die WM-Kandidatur Spaniens und Portugals. Er gehe davon aus, dass die FIFA keine Sanktion gegen die iberischen WM-Bewerber verhängen werde. Die FIFA selbst hatte bisher lediglich bekanntgegeben, dass die Ethikkommission des Verbandes Ermittlungen gegen zwei Kandidaten eingeleitet hat. Um welche Bewerber es sich dabei handelt, hielt sie bisher zurück.

Das Hauen und Stechen hat begonnen

Zwischen den Bewerbern ist derweil ein offener Krach ausgebrochen. Spanier und Portugiesen beschuldigen die Engländer, ihre Kandidatur in Misskredit bringen zu wollen. "Es fällt auf, dass alle Berichte über angebliche illegale Absprachen aus England kommen" sagte der Generaldirektor der iberischen Kandidatur, Miguel Angel López. Der Spanier äußerte zudem den Verdacht, dass die Engländer mit den USA eine Absprache getroffen haben können. Dabei geht es auch um die WM 2022.

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