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Internationale Pressestimmen zur WM-Vergabe 2018/2022

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"Sun": Und die WM geht an "Mafia-Staat Russland"

03.12.2010, 07:30 Uhr | t-online.de, t-online.de

Internationale Pressestimmen zur WM-Vergabe 2018/2022. "The Sun" spricht von einer WM im "Mafia-Staat Russland". (Screenshot: t-online.de)

"The Sun" spricht von einer WM im "Mafia-Staat Russland". (Screenshot: t-online.de)

Schauplatz Zürich: Der Fußball-Weltverband FIFA hat bei der Premiere der doppelten WM-Vergabe neben Russland (2018) überraschend Katar für 2022 zum Sieger gekürt. Zwei Mal fiel das Votum für finanzstarke Ausrichter aus, was weltweite Verwunderung hervorrief. Und das ausgerechnet inmitten einer großen Korruptionsaffäre, mit der sich das Exekutivkomitee um Präsident Sepp Blatter derzeit beschäftigen muss. Auch die Presse kommentiert das Geschehen auf dem Parkett der Fußball-Diplomatie sehr kritisch.

Englands "Daily Mail" nimmt kein Blatt vor den Mund: "War die WM-Vergabe ein abgekatertes Spiel? Das erniedrigte England zieht mal wieder den Kürzeren. Von der Downing Street gibt es keine Glückwünsche an Russland. Englands bittere Niederlage im Rennen um die Weltmeisterschaft 2018 hat einen neuen 'Kalten Krieg' mit Russland ausgelöst. Inmitten schwerer Vorwürfe von nebulösen Hinterzimmer-Deals bekam Russland das Turnier - ein Land, das durch die Wikileaks-Enthüllungen als Mafia-Staat gebrandmarkt worden ist.

"Die Götter müssen verrückt sein"

"Bild.de" spricht von einer "Katarstrophe", und die Schweizer Redaktion "20 Minuten" bringt die Stimmung auf den Punkt: "Die Götter müssen verrückt sein". Das "Hamburger Abendblatt" denkt mehr an die Fans und erwartet eine "für die Gesundheit gefährliche WM bei 50 Grad".

Sport 
Harsche Kritik an der FIFA

Vorwürfe werden laut, dass sich der Weltverband zu stark an finanziellen Faktoren orientiere. Video

Internationale Pressestimmen

England

Sun: "England verliert die WM-Bewerbung gegen einen Mafia-Staat... Die WM-Vergabe entpuppt sich als Schiebung: Russland wusste 24 Stunden vorher schon Bescheid."

Daily Mirror: "Russland ist ein von Korruption durchzogener Mafia-Staat, Katar ein mittelalterliches Königreich ohne Meinungsfreiheit. Wie um alles in der Welt haben sie die überbezahlten Mitglieder der FIFA davon überzeugt, ihnen die WM zu geben? VERKAUFT!"

The Guardian: "Russlands Sieg ist eine Erniedrigung für England. Nachdem sich das Mutterland des Fußballs im Sommer in Südafrika nicht mit Ruhm bekleckert hatte, musste es schon wieder eine schallende Ohrfeige einstecken. Die Diplomatie von David Cameron, Prinz William und David Beckham zeigte, dass Englands Bewerbung nichts mit der brutalen Realität der FIFA-Politik zu tun hatte. Wladimir Putin feierte einen Sieg, ohne überhaupt bei der Vergabe in Zürich anwesend zu sein."

The Times: "Das war eine Blamage. England ist Letzter der vier Bewerber geworden. Eine Weltmeisterschaft sollte ein Fest des Sports sein. Doch der Vergabeprozess entpuppte sich als ein schwarzes Loch aus Hinterzimmer-Machenschaften und politischem Eigeninteresse. Dies war eine Peinlichkeit für einen internationalen Sportverband. Die FIFA sollte ihre Probleme jetzt aufarbeiten."

Russland

Wremja Nowostej: "In Guatemala holte Putin damals die Olympischen Spiele nach Russland, jetzt wählte er eine andere Strategie: Er fuhr vor der Abstimmung nicht nach Zürich - und schlug trotzdem wieder einmal alle."

Kommersant: "Für Russland kann die Fußball-WM eins der teuersten und schwierigsten Projekte seiner Geschichte werden. Das bisherige Budget ist nur ein Tropfen im Meer der Kosten, die dem Land bevorstehen."

Iswestija: "Ohne Übertreibung wird die WM in Russland ein historisches Ereignis. Wir haben erneut bewiesen, dass das Unmögliche möglich ist. Ein Märchen wurde wahr - aber es ist erst der Anfang."

Sport Express: "Eine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland? Hören Sie auf, das kann nicht sein, mag man sagen. Und doch stimmt es! Das ist ein Sieg für das ganze Land."

Sowjetski Sport: "Wir sind die Gastgeber! Unsere Konkurrenten mussten die Überlegenheit Russlands anerkennen. Die WM 2018 wird in 13 russischen Städten stattfinden."

Katar

Gulf Times: "Der Zuschlag hat das Land verändert. Es wurde Geschichte geschrieben. Tränen der Freude haben die Augen vieler Kataris gefüllt. Es war eine Stimmung wie im Karneval."

The Peninsula: "Katar hat die Konkurrenten in einer historischen Abstimmung ausgestochen und die FIFA davon überzeugt, dass die erste WM im Mittleren Osten die Mauer des Misstrauens zwischen Osten und Westen einreißen wird."

Australien

Daily Telegraph: "Australiens Bewerbung von Katar zerschmettert“


Spanien

El Mundo: "Das war die Macht von Gas und Öl. Die Bewerbungen von Russland und Katar haben fachliche Schwächen, aber einen großen Geldbeutel."

Marca: "Iberische Enttäuschung in Zürich. Die russischen Petrodollar überzeugen die FIFA. Die iberische Kandidatur hat ausgeträumt."


Schweiz

20 Minuten online: "Die Götter müssen verrückt sein“

Neue Züricher Zeitung: "Russland und Katar - Die FIFA erobert neue Märkte."

Blick: "Die Klunker-Bewerbungen von Russland und Katar haben sich durchgesetzt. Durchgezahlt?"


Deutschland

Die Welt: "WM in Russland und Katar – Triumph der Geldgier. Die Welt des Fußballs bleibt wie sie ist: Käuflich."

Bild: "Katarstrophe! FIFA hat die WM an Scheichs verkauft. Anstoß bei 50 Grad – und Bier ist verboten!"

Hamburger Abendblatt: "WM bei 50 Grad - Katar ist Gastgeber 2022! Auch Russland jubelt"

Berliner Tagesspiegel: "Doppelter Skandal: Russland und Katar – da muss man erst mal drauf kommen."

Belgien

De Staandaard: "Weder Belgien noch die Niederlande, sondern Russland (2018) und Katar (2022). Die FIFA legt Gewicht auf das Geld. Großer Verlierer ist England."

La Dernière Heure-Les Sports: "Russland bekam den Zuschlag für die Weltmeisterschaft 2018 trotz veralteter Infrastruktur und der Größe des Landes, die zu Transportproblemen führen könnte. Entscheidend war die Unterstützung der politischen Amtsträger, vor allem Wladimir Putins."

Italien

La Gazzetta dello Sport: "Hoch lebe Blatter. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass nur die Politik zählt, da ist er. Es geht ums Geschäft - mehr oder weniger schmutzig. Es geht um Blatter, der immer gewinnt, während der jüngste von vielen Skandalen einfach an ihm abperlt. England vernichtet, die USA geohrfeigt, Spanien und Portugal enttäuscht - addio alte Fußball-Geografie."

Tuttosport: "Die Weltmeisterschaften nach Russland und Katar - was für ein Ärger."

Corriere della Sera: "Die WM der Reichen."

La Repubblica: "WM 2022 in Doha. Fußball in einer Seifenblase. Addio Fan-Freude."

Schweden

Expressen: "Eine trostlose Entscheidung. Was haben Russland und Katar gemeinsam? Öleinnahmen und Korruption. Das scheint der FIFA zu gefallen."

Norwegen

Dagbladet: "Gegen Russland kann keiner was haben. Aber Katar ist der größte Fußballwitz aller Zeiten."

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