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DFB-Arzt: Hitze in Katar ist nicht unlösbar

03.12.2010, 12:45 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

DFB-Arzt: Hitze in Katar ist nicht unlösbar. DFB-Teamarzt Tim Meyer spricht über die medizinischen Probleme bei einer WM in Katar. (Foto: imago)

DFB-Teamarzt Tim Meyer spricht über die medizinischen Probleme bei einer WM in Katar. (Foto: imago)

Fußball-WM im Wüstenstaat Katar - ist es überhaupt möglich, bei Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius Spitzenleistungen zu bringen? DFB-Teamarzt Tim Meyer sieht das extreme Klima "aus sportmedizinischer Sicht zwar als schwierig, aber nicht unlösbar" an.

Der wichtigste Punkt werde es sein, "unter welchen Bedingungen Training und Spiele stattfinden. Wenn alles klimatisiert ist, sehe ich aus medizinischer Sicht nicht so ein großes Problem", sagte Meyer. Im Freien aber sei Fußball schon schwierig, machte der Mannschaftsarzt mit Hinweis auf das Länderspiel des DFB-Teams im Sommer 2009 in Dubai gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (7:2) deutlich. "Die Spieler haben unter den Temperaturen ganz schön gelitten, obwohl der Gegner nicht der stärkste war."

Trockene Luft und direkte Sonneneinstrahlung können Probleme machen

Bei einem WM-Turnier 2022 in Katar müsse man sich mit den Problemen klimatisierter Räume, zum Beispiel mit der meist sehr trockenen Luft, auseinandersetzen, sagte der Ärztliche Direktor am Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes. Sie führe zu einer erhöhten Flüssigkeitsabgabe an die Umgebung und damit zu trockenen Schleimhäuten. Die erste WM in der Wüste wird in vollklimatisierten Stadien stattfinden.

Es gebe in Katar nicht nur sehr hohe Temperaturen, sondern auch eine massive direkte Sonneneinstrahlung. "In jedem Fall wird der Flüssigkeitshaushalt aller Beteiligten auf eine harte Probe gestellt", bemerkte Meyer. Eine Frage sei zudem, "welche Auswirkungen es auf das tägliche Miteinander hat, wenn sich eine Mannschaft über einen so langen Zeitraum nur in geschlossenen Räumen aufhält. Das ist aber wohl eher ein psychologisches Problem."

Sich draußen aufzuhalten, wird hart

Neben den Fußball-Arenen sollen auch die Trainingsstätten und Fanzonen auf 27 Grad klimatisiert werden. Meyer fühlt trotzdem bereits mit den Anhängern mit. "Die Fans werden sich vielleicht eher auch einmal draußen aufhalten. Das wird bei der Hitze hart, gegen die direkte Sonneneinstrahlung sollte man zwar eine Kopfbedeckung tragen, aber schon die ebenfalls ratsamen langen Ärmel muss man bei den Temperaturen erst einmal tolerieren", sagte Meyer.

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