Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > WM 2018 >

WM 2018: Englische Bewerbung scheiterte wegen Presseberichten

...

Englische Bewerbung scheiterte wegen Presseberichten

07.12.2010, 12:48 Uhr | dpa, dpa

WM 2018: Englische Bewerbung scheiterte wegen Presseberichten. Noch guter Dinge: Englands WM-Botschafter David Beckham und Prinz William vor der Vergabe. (Foto: dpa)

Noch guter Dinge: Englands WM-Botschafter David Beckham und Prinz William vor der Vergabe. (Foto: dpa)

Britische Zeitungsartikel über Bestechungsvorwürfe haben nach Ansicht des japanischen FIFA-Exekutivmitglieds Junji Ogura entscheidend zum Scheitern Englands im Kampf um die WM 2018 beigetragen. "Was ich sagen kann ist, dass die Berichte definitiv einen Einfluss auf Englands Bewerbung hatten. Daran gibt es keinen Zweifel", wird der Japaner von der Nachrichtenagentur "Kyodo" zitiert. Einige Exekutivmitglieder hätten hinter den Meldungen Rassismus gesehen.
Ogura war eines von 22 stimmberichtigten Exekutivmitgliedern. England war bei der WM-Vergabe in Zürich bereits im ersten Wahldurchgang für die Endrunde 2018 mit nur zwei Stimmen gescheitert. Den Zuschlag für die Austragung erhielt Russland.

"Sunday Times" zieht Zorn auf sich

Mitte November waren die Exekutivmitglieder Reynald Temarii aus Tahiti und den Nigerianer Amos Adamu suspendiert worden, weil sie ihre Stimme zum Kauf angeboten haben sollen. Afrikanische Exekutivmitglieder seien über die Berichterstattung der britischen Zeitung "Sunday Times" erbost gewesen, wurde Ogura zitiert. Es sei sogar eine Klage gegen das Blatt erwogen worden.

FIFA erklärt Vorwürfe aus den 90er Jahren für erledigt

Die BBC hatte zudem über Bestechungsvorwürfe gegen die Exekutivmitglieder Ricardo Texeira (Brasilien), Nicolás Leoz (Paraguay) und Issa Hayatou (Kamerun) berichtet. Das Trio wies diese zurück. Die FIFA erklärte den Fall aus den 90er Jahren für "gegenstandslos" und erledigt. Ogura, dem nach eigenen Aussagen keine Bestechungsgelder angeboten worden waren, sagte, dass es keine Beweise gebe und er nichts Genaues wisse.

Australischer Funktionär: "Sauber spielen" ein Fehler

Für Australien, einer der gescheiterten Bewerber um die WM-Endrunde 2022, sei es "ein grundlegender Fehler gewesen, dass wir sauber gespielt" haben. Diese Auffassung vertrat Peter Hargitay, der als Experte zum australischen Bewerbungskomitee gehörte, in einem Interview des TV-Senders SBS. Hargitay war früher auch ein Berater von FIFA-Präsident Sepp Blatter. Als WM-Ausrichter 2022 hatte sich überraschend Katar durchgesetzt.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Ist die FIFA-Entscheidung pro Russland und Katar richtig?

Anzeige
20% auf Mode mit dem Code 11586 - nur bis zum 26.04.18
gefunden auf otto.de
Anzeige
Endlich wieder Frühlingsgefühle! Jetzt bei Manufactum
alles für den Garten entdecken
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018