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Pinneberg siegt nach vier Platzverweisen

10.08.2012, 17:01 Uhr | t-online.de, t-online.de

TBS Pinneberg dreht Partie nach vier Platzverweisen. Die Zuschauer der Bezirksliga-Partie in Rugenbergen bekamen einiges geboten. (Foto: imago)

Die Zuschauer der Bezirksliga-Partie in Rugenbergen bekamen einiges geboten. (Foto: imago)

Dieses Spiel werden die Kicker von TBS Pinneberg wohl nie vergessen. Bei der Partie beim SV Rugenbergen II bog die Mannschaft einen 0:2-Rückstand noch um - nach vier Platzverweisen! Zunächst sah in der Begegnung der Hamburger Bezirksliga alles nach einem planmäßigen Erfolg für den favorisierten SV aus. Doch nach dem 1:2-Pausenrückstand schafften es die Pinneberger dank einer unglaublichen Energieleistung, das Spiel mit nur sieben Mann noch zu drehen.

Den umjubelten 3:2-Siegtreffer erzielte Mikail Pekdemir in der vierten Minute der Nachspielzeit per Freistoß aus 40 Metern. "Die Freude über den Sieg überwiegt total", sagte Trainer Florian Gossow angesichts der vier Platzverweise zum "Pinneberger Tageblatt".

Manager: "Am Ende hat die Gerechtigkeit gesiegt"

Yusuf Demir schimpfte auf den Unparteiischen "Er hat konsequent gegen uns gepfiffen, doch am Ende hat die Gerechtigkeit gesiegt", sagte der Manager. Trainer Gossow machte nach seinem Debüt für TBS "Unerfahrenheit und jugendliches Temperament" für die Hinausstellungen verantwortlich. Noch vor dem Wechsel hatte Samet Korkmaz nach einem Revanchefoul die Rote Karte gesehen (44.). Jonathan Grubb folgte ihm nach 68 Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung. Emil Ibrahimi (88.) und Salih Koparan in der Nachspielzeit mussten jeweils mit Gelb-Rot vom Feld.

TBS feiert - SVR-Coach bedient

Doch die Platzverweise hinderten die Pinneberger nicht, nach dem Rückstand zum Sturmlauf anzusetzen. Die beiden späteren Gelb-Rot-Sünder egalisierten das 2:0. Koporan erzielte noch vor der Pause den Anschluss, Ibrahimi sorgte für den Ausgleich (87.). Da standen die Pinneberger schon mit zwei Mann weniger auf dem Platz. Anschließend mussten zwei weitere TBS-Akteure das Feld verlassen. Dann trat Pekdemir zum Freistoß an, erzielte den Siegtreffer für die sieben verbliebenen Pinneberger und sorgte für grenzenlosen Jubel. SV-Trainer Börje Scharnberg war nach den verschenkten drei Punkten restlos bedient. "In der hektischen zweiten Halbzeit haben wir total den Faden verloren."

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