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Ailton: "Habe mehr als eine Millionen Euro verprasst"

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Ailton: "Habe mehr als eine Millionen Euro verprasst"

15.12.2010, 10:24 Uhr | t-online.de, t-online.de

Ailton: "Habe mehr als eine Millionen Euro verprasst". Ailton verschwendete viel Geld für Kleider und Autos. (Foto: imago)

Ailton verschwendete viel Geld für Kleider und Autos. (Foto: imago)

Seit Tagen ist der ehemalige Bundesliga-Star Ailton verschollen. Bei seinem derzeitigen Arbeitgeber, Regionalligist FC Oberneuland, droht ihm der Rauswurf, wenn er heute nicht wieder auftaucht. Wie es heißt, regele der Brasilianer private Dinge in seiner Heimat, darunter dürften auch Geldangelegenheiten sein. Schuldengerüchte geistern seit Monaten durch die Presse.

"Ich habe in meinem Leben viel mehr als eine Millionen Euro verprasst“, gibt der 37-Jährige nun in der "Sport Bild" zu. "Es gab keine Woche, in der ich weniger als 5000 Euro für Klamotten ausgegeben habe.“ Hinzu kamen noch Ausgaben für Autos. "Es musste immer das Teuerste sein", sagt der einstige Publikumsliebling von Werder Bremen.

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Fehler der Vergangenheit wiegen nun schwer

Die Euros saßen locker bei Ailton, der in Bremen, in Schalke, bei Besikats Istanbul und beim Hamburger SV Millionen verdiente. "Ich war häufig sehr naiv und habe im Umgang mit Geld viele Fehler gemacht.“ Als es dann sportlich nicht mehr so rund lief und der einstige Bundesliga-Torschützenkönig die Vereine wechselte wie andere Menschen die Unterhose, bekam er für die Fehler der Vergangenheit die Rechnung präsentiert.

Mittlerweile kickt der "Kugelblitz" in der vierten Liga, erzielte in Oberneuland bislang magere drei Tore. Sein Privatsponsor Hoyer, der Ailtons Gehalt finanzierte, kündigte dem Stürmer fristlos. Das Mineralölunternehmen fürchtet um seinen guten Ruf.

Spielerberater oder Bürgermeister

Von einer Pleite will Ailton aber nichts wissen. "Ich habe immer noch genug Geld". Beim Sechsligisten KFC Uerdingen, für den er von Dezember 2009 bis Juli 2010 spielte, soll er noch 300.000 Euro Jahresgehalt kassiert haben. "Ich glaube nicht, dass es viele Zweitligaspieler gibt, die mehr verdienen, als ich bei Uerdingen bekommen habe", sagt er.

Beim FC Oberneuland steht Ailton nun also vor dem Aus. Ob ihn dann noch ein Klub unter Vertrag nimmt, ist mehr als fraglich. Zu schlecht ist mittlerweile sein Image. Doch Ailton hat schon Pläne für die Zukunft. Er will Spielerberater werden oder Bürgermeister seiner Heimatstadt Mogeiro, eine Kleinstadt im Nordosten Brasiliens mit rund 20.000 Einwohnern. "Dann setze ich mir die Krone auf."

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