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Wettskandal: DFB wird im Fall Bochum gegen Cottbus aktiv

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Bochum gegen Cottbus: DFB wird aktiv

15.12.2010, 14:42 Uhr | dpa, dpa

Wettskandal: DFB wird im Fall Bochum gegen Cottbus aktiv. Entscheidung: Durch diesen Elfer von Marc Pfertzel (links) fiel der 3:2-Siegtreffer für Bochum gegen Cottbus. (Foto: imago)

Entscheidung: Durch diesen Elfer von Marc Pfertzel (links) fiel der 3:2-Siegtreffer für Bochum gegen Cottbus. (Foto: imago)

Nach dem Wirbel um eine angebliche Wett- und Spielmanipulation bei der Bundesliga-Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus in der Saison 2008/2009 wird nun doch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aktiv. "Man muss zwar Verdachtsmomente aus dem kriminellen Milieu mit Distanz betrachten. Der Kontrollausschuss wird jedoch die Meldungen genau verfolgen, das fragliche Spiel nach eventuellen Unregelmäßigkeiten untersuchen", kündigte DFB-Präsident Theo Zwanziger in der "Bild" an.(hier geht's zur Foto-Show: Wettskandal - der umstrittene Elfmeter)

DFB-Sprecher Ralf Köttker bestätigte, dass sich der Verband im Rahmen des Wettskandals mit dem Fall beschäftige. "Der Kontrollausschuss wird das vorliegende Material sichten und steht dabei in engem Kontakt zur Staatsanwaltschaft in Bochum", sagte Köttker. Noch am Vortag galt eine DFB-Untersuchung des Falls als eher unwahrscheinlich.

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Erstaunt über fehlende Kontaktaufnahme

Für Energie Cottbus ist dieser Schritt überfällig. "Wir sind erstaunt, dass sich der DFB in besagter Angelegenheit nicht mit unserem Verein austauscht und Kontakt aufnimmt", sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch. "Den vorliegenden Verdachtsmomenten nachzugehen, ist das Mindeste, was man angesichts der etwaigen Tragweite erwarten kann."

Pressesprecher Christian Schönhals vom VfL Bochum sagte: "Wenn der DFB der Sache nachgehen will, wird er alles, was er zur Unterstützung braucht, vom VfL Bochum bekommen."

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"Ohne Kontakt zusammengesackt"

Die italienische "Gazzetta dello Sport" hatte in der vergangenen Woche aus Anti-Mafia-Ermittlungsakten zitiert, in denen ein Ex-Profi damit prahlt, den Ausgang der Partie zwischen Bochum und Cottbus (3:2) am 28. Februar 2009 schon vor dem Abpfiff gewusst zu haben. Das entscheidende Tor fiel damals elf Minuten vor Schluss durch einen umstrittenen Foulelfmeter von Marc Pfertzel. Der damalige Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart erklärte in mehreren Zeitungen: "Mir ist damals nichts aufgefallen, mehr kann ich dazu nicht sagen." Cottbus stieg am Ende der Saison ab.

Der Cottbuser Ex-Manager Steffen Heidrich erklärte in "Bild" unterdessen: "Als ich davon hörte, wusste ich nach Sekunden, welche Szene gemeint war. Ich habe mich über diesen Elfer so aufgeregt, wie ich es noch nie im Fußball getan habe.“ Daniel Ziebig, der den Elfer damals mit einem vermeintlichen Foul an Stanislav Sestak verursachte, meinte: „Ich habe die Szene immer noch ganz genau im Kopf. Er hat sich in mich hineingedreht, ist ohne Körperkontakt zusammengesackt.“

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