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Wettskandal: DFB wird im Fall Bochum gegen Cottbus nicht fündig

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Wettskandal  

DFB findet keine Anhaltspunkte im Fall "Bochum-Cottbus"

16.12.2010, 13:15 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Wettskandal: DFB wird im Fall Bochum gegen Cottbus nicht fündig. Die DFB-Ermittlungen zur Strafraumsituation zwischen Bochum und Cottbus aus dem Jahr 2009 laufen auf Hochtouren. (Foto: imago)

Die DFB-Ermittlungen zur Strafraumsituation zwischen Bochum und Cottbus aus dem Jahr 2009 laufen auf Hochtouren. (Foto: imago)

Doch kein Wettskandal? Laut Aussagen von Schiedsrichter-Abteilungsleiter Lutz Michael Fröhlich hat der DFB bislang "überhaupt nichts Auffälliges" bei der in Verdacht geratenen Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Bochum und Energie Cottbus aus der Saison 2008/2009 gefunden. Das Thema sei sehr ernst, sagt Fröhlich in einem Interview dem "Kicker". "Deswegen muss man jetzt alle Informationen einholen, die möglich sind." Dabei sei es auch Pflicht, den Bericht des Schiedsrichter-Beobachters anzuschauen. (hier geht's zur Foto-Show: Wettskandal - der umstrittene Elfmeter)

Fröhlich erklärt, dass er sich den Elfmeter, der am 28. Februar 2009 zum 3:2-Sieg der Bochumer geführt hatte, damals und nun noch mal angesehen habe. "Ich bin der Meinung, dass man diesen Strafstoß geben kann", so der ehemalige Referee.

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Endstand der Partie schon vorher bekannt?

Ausgelöst wurden die Untersuchungen über eine angebliche Spielmanipulation durch einen Bericht der italienischen "Gazzetta dello Sport". Diese hatte in der vergangenen Woche aus Anti-Mafia-Ermittlungsakten zitiert, in denen ein Ex-Profi damit geprahlt hatte, den Ausgang der Partie zwischen Bochum und Cottbus schon vor dem Abpfiff gewusst zu haben.

"Die Vorwürfe sind vage, die Informationsquelle ist nicht abgesichert", erklärt Fröhlich. Er halte es daher auch nicht für seriös, Namen in die Öffentlichkeit zu bringen.

DFB und Staatsanwaltschaft ermitteln gemeinsam

DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte zuvor angekündigt, dass der Kontrollausschuss die Meldungen genau verfolgen und das fragliche Spiel nach eventuellen Unregelmäßigkeiten untersuchen werde. Das Gremium steht dabei in engem Kontakt zur Staatsanwaltschaft in Bochum, hieß es von Seiten des DFB.

"Allen Anhaltspunkten, auch wenn sie noch so vage sind, werden wir nachgehen." Allerdings weiß auch Zwanziger um die Schwierigkeit, Licht ins Dunkel zu bringen: "Man muss Verdachtsmomente aus dem kriminellen Bereich mit Distanz betrachten. Der Kontrollausschuss wird die Meldungen genau verfolgen, das fragliche Spiel nach eventuellen Unregelmäßigkeiten untersuchen."

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