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FIFA: Blatter stellt Winter-WM 2022 in Katar in Aussicht

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WM 2022  

Auch Blatter plädiert für eine Winter-WM in Katar

17.12.2010, 12:53 Uhr | sid, sid

FIFA: Blatter stellt Winter-WM 2022 in Katar in Aussicht. FIFA-Präsident Sepp Blatter präsentiert Katar als Ausrichter der WM 2022. (Foto: dpa)

FIFA-Präsident Sepp Blatter präsentiert Katar als Ausrichter der WM 2022. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Eine Fußball-WM zur europäischen Winterzeit ist nicht mehr nur ein Vorschlag Franz Beckenbauers, sondern inzwischen auch mit den Weihen des FIFA-Präsidenten versehen. Joseph S. Blatter hat sich erstmals eindeutig für eine Austragung des Turniers 2022 in Katar im Winter ausgesprochen. "Ich unterstütze definitiv die Pläne, hier im Winter zu spielen", sagte der Schweizer am Rande der Klub-WM in Abu Dhabi.(Video: Harsche Kritik an der FIFA)

"Es sollte bei angemessenen Temperaturen gespielt werden, dabei denke ich vor allem an die Fußballer", sagte Blatter vor dem Hintergrund, dass es in in den Sommermonaten in Katar über 50 Grad heiß werden kann.

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Spieler schützen

Die Spieler sorgten für das Spektakel und es sei sehr wichtig, sie zu schützen, ergänzte der 74-Jährige: "Wenn man es wirklich will, sollte es möglich sein. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es ist ein Problem für den internationalen Kalender, aber in elfeinhalb Jahren sollte man das regeln können." Die jüngste WM - 2010 in Südafrika - fand ebenfalls im Winter statt, allerdings im südafrikanischen. Denn der fällt mit terminlich mit dem europäischen Sommer zusammen.

Eine WM für alle FIFA-Mitglieder

Vor Blatters Statement hatte bereits FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke signalisiert, dass eine Verschiebung denkbar sei. "Das bedeutet, dass man die Weltmeisterschaften auch für Länder öffnet, in denen man nicht im Juni oder Juli spielen kann, weil es nicht die richtige Zeit dafür ist."

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Des Kaisers Gedanke kommt an

Ursprünglich hatte FIFA-Exekutiv-Mitglied Beckenbauer die Diskussion um eine Winter-WM angestoßen und in der Bundesliga breite Unterstützung gefunden. Auch Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball regte bereits unmittelbar im Anschluss an die WM-Vergabe nach Katar die Austragung in den Wintermonaten an. "Es sollte ab sofort geprüft werden, unter welchen sportlichen Bedingungen eine WM in Katar am besten möglich ist. Voraussetzung ist aber eine signifikante Verbesserung der klimatischen Bedingungen durch die Verschiebung des WM-Turniers in den Winter", sagte der Ligaverbands-Präsident.

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hatte im Interview mit t-online.de gesagt: "Die Idee muss man diskutieren. Es sind ja noch zwölf Jahre Zeit. Das ist organisatorisch also immer zu lösen."

Endlich bestes Fußballwetter ausnutzen

Ohnehin würden bereits "seit Jahren" in unseren Breiten mit dem Mai und dem Juni Monate besten Fußballwetters nicht für den Spielbetrieb genutzt. "Ich bin ein absoluter Befürworter und Verfechter dieser Monate, die man leichtfertig im Terminkalender auslässt." Dies könnte sich ändern, um auch im Fußballentwicklungsland Katar eine - zumindest klimatisch - an europäische Verhältnisse angepasste WM zu erleben. "Das wäre ein Traum."

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