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Seychellen verpflichten falschen Nationaltrainer

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Wenn der zweite Vorname den Unterschied ausmacht

28.12.2010, 09:05 Uhr | t-online.de, t-online.de

Seychellen verpflichten falschen Nationaltrainer. Idyllisch, aber fußballerisch noch mit Luft nach oben: die Seychellen. (Foto: imago, Montage: t-online.de)

Idyllisch, aber fußballerisch noch mit Luft nach oben: die Seychellen. (Foto: imago, Montage: t-online.de)

Also, es gibt zwei Sichtweisen auf diese höchst skurrile Geschichte internationalen Fußballs. Aber erst mal die Fakten: Es geht um den Posten des Fußball-Nationaltrainers der Seychellen. Gut, die Inselgruppe ist jetzt nicht für ihren Kombinationsfußball bekannt, doch immerhin: Nationaltrainer ist der Schotte Andy Morrison. Doch genau das ist das Problem.

Hier die erste Sichtweise: Der 195. der FIFA-Weltrangliste glaubt im September 2010, einen ganz dicken Fisch an Land gezogen zu haben. Der seychellische Fußballverband SFF verkündet, mit Andrew Morrison einen neuen Nationaltrainer gefunden zu haben. Sie sind der Überzeugung, mit dem großen "Andy Mo" aus Manchester, dem ehemaligen Abwehrrecken der Citizens, den Durchbruch zu schaffen. Sie statten ihn mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus, mit ihm will sich der Verband, der gerade mal 20 Fußball-Vereine im Land führt, endlich für die Afrikameisterschaften qualifizieren.

Im Urlaub zum Nationaltrainer

Die zweite Sichtweise ist etwas anders: Andrew Morrison, Schotte und tatsächlich Fußball-Trainer, keinesfalls jedoch verwandt oder verschwägert mit dem großen Citizen-Morrison, macht Urlaub auf den Seychellen. Irgendwie kommt er vor Ort mit Leuten des SFF ins Gespräch. Was folgt, lässt ihn zwar ungläubig drein schauen, doch er spielt mit: Es wird verhandelt, und am Ende kehrt der 40-Jährige mit einem Vertrag als Nationaltrainer nach Hause zurück.

Andy Morrison ist nicht gleich Andy Morrison

Der kleine, aber feine Unterschied ist der zweite Vorname. Während die Seychellen sich feiern, Andrew CHARLES Morrison verpflichtet zu haben, den ehemaligen Kicker aus der Premier League, hat in Wirklichkeit Andrew AMERS Morrison unterschrieben. "Wir dachten, wir bekommen den richtigen Andy Morrison", erklärt der ent- und getäuschte Verbandspräsident Suketu Patel, "stattdessen haben wir einen Hochstapler verpflichtet".

Sechs Monate Probezeit für falschen Andy

Und dennoch: Die seychellischen Oberen stehen zu ihrem Wort und bestätigen den Vertrag. Sie geben ihrem neuen Coach tatsächlich eine Chance. Sechs Monate hat er Zeit, sich zu beweisen. Wie eine ganz normale Probezeit in jedem anderen Job. Ein Traum für jeden Bundesliga-Trainer.

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