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WM 2022: Müller und Lahm plädieren für Winter-WM in Katar

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Müller und Lahm plädieren für Winter-WM

03.01.2011, 14:28 Uhr | sid, t-online.de, rtr, sid

WM 2022: Müller und Lahm plädieren für Winter-WM in Katar. Thomas Müller hat's nicht gerne heiß. (Foto: imago)

Thomas Müller hat's nicht gerne heiß. (Foto: imago)

Wenn alles glatt läuft, könnte Thomas Müller zu einem der Top-Stars der WM 2022 in Katar werden. Dann aber bitte im Winter. "Im Sommer bei diesen Temperaturen zu spielen, ist absolut grenzwertig", sagte der Torschützenkönig der vergangenen WM in Südafrika. Derzeit weilt Müller mit Bayern München im Trainingslager in Katar und bereitet sich auf die Bundesliga-Rückrunde vor.

Auch Teamkollege Philipp Lahm macht sich Sorgen um die Temperaturen bei einer möglichen Austragung in den Sommermonaten. Dabei könnte es dem 27-Jährigen eigentlich egal sein, denn er wird die WM 2022 mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf dem Platz erleben. "Ich bin froh, dass ich dann als Aktiver nicht mehr spielen muss. Im Sommer bei über 40 Grad macht das nicht wirklich Spaß und ist nicht vorstellbar." Mit der Nationalmannschaft habe er im Juni 2009 in Dubai gespielt. "Da waren es noch am späten Abend über 40 Grad, dazu war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Das war sehr, sehr anstrengend und der Wahnsinn."

Sowohl Lahm als auch Müller plädieren deshalb für eine Verlegung in den Winter. Derzeit herrschen in Doha Temperaturen um die 25 Grad, im Sommer kann es im Emirat am Persischen Golf dagegen über 50 Grad heiß werden. Deshalb hatte schon Franz Beckenbauer mehrmals eine Verschiebung des Turniers in die Wintermonate gefordert.

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Blatter forciert Winter-Lösung

Und selbst FIFA-Präsident Sepp Blatter sprach sich zuletzt erstmals für diese Idee aus. "Ich unterstütze definitiv die Pläne, hier im Winter zu spielen. Es sollte bei angemessenen Temperaturen gespielt werden, dabei denke ich vor allem an die Fußballer." Dazu müsste aber bis 2022 der internationale Spielkalender angepasst werden. Doch auch in diesem Punkt glaubt Blatter an eine Lösung. "Wenn man es wirklich will, sollte es möglich sein. In elfeinhalb Jahren sollte man das regeln können."

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