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Jansen: "Bin froh, dass Schnitzler noch lebt"

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Jansen: "Schnitzler war schon immer ein verrückter Typ"

05.01.2011, 15:05 Uhr | sid, sid

Jansen: "Bin froh, dass Schnitzler noch lebt". Marcell Jansen reagiert mit drastischen Worten auf die Enthüllungen von Rene Schnitzler. (Foto: imago)

Marcell Jansen reagiert mit drastischen Worten auf die Enthüllungen von Rene Schnitzler. (Foto: imago)

In der Wettaffäre um Rene Schnitzler hat sich nun sein langjähriger Teamkollege Marcell Jansen zu Wort gemeldet. "Ich bin froh, dass er überhaupt noch lebt", sagte der Abwehrspieler des Bundesligisten Hamburger SV im Trainingslager in Dubai.

Der 25 Jahre alte Stürmer Schnitzler hatte im Magazin "Stern" zugegeben, mehr als 100.000 Euro von einem Wettpaten angenommen zu haben, um im Jahr 2008 fünf Auswärtsspiele des damaligen Zweitligisten FC St. Pauli zu verschieben. Allerdings beteuerte der Ex-Profi, an keinerlei Manipulationen beteiligt gewesen zu sein. Schnitzler wollte mit der sechsstelligen Summe seine Spielschulden bezahlen.

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Pauli-Keeper Mathias Hain ist erschüttert über das Geständnis von Ex-Kollege Schnitzler. Video

Jansen ist nicht überrascht

Jansen, der mit dem ehemaligen U20-Nationalspieler bei Borussia Mönchengladbach von der D-Jugend bis zur Amateurmannschaft in einem Team stand, war von den Schlagzeilen um seinen früheren Mitspieler nach eigenem Bekunden nicht überrascht: "Man hat schon öfter mal gehört, dass er wieder in irgendetwas verwickelt war. Er war schon immer ein verrückter Typ, der meistens ein sehr spezielles Umfeld hatte. Ich habe aber seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm."

Hain hatte Hilfe angeboten

Den Kontakt zu Schnitzler gesucht hatte hingegen St. Paulis Torhüter Mathias Hain - um den unsteten Profi wieder in die richtige Spur zu bringen. "Ich habe versucht, ihm meine Hilfe anzubieten, aber da war er leider beratungsresistent", sagte der Keeper in einem Sport-1-Interview. Schnitzler, so Hain weiter, könne von Glück sagen, dass er nicht versucht habe, ihn mit 10.000 Euro zu bestechen: "Ich hätte ihn vor die Mannschaft gezerrt, die Polizei gerufen und gewartet, bis sie da ist."

Enttäuscht zeigte sich auch St. Paulis Trainer Holger Stanislawski, der sich seinerzeit für eine Verpflichtung Schnitzlers bei den Norddeutschen stark gemacht hatte: "Natürlich macht man sich in einem solchen Fall rückblickend so seine Gedanken. " Schon während der gemeinsamen Zeit beim Bundesliga-Aufsteiger hatte Stanislawski seinen Schützling einmal unmissverständlich charakterisiert: "In den Beinen Weltklasse, im Kopf Kreisklasse C."

Schnitzler trug von 2007 bis 2009 das Trikot der Hanseaten, kam dabei zu 33 Einsätzen und erzielte sieben Tore. Zuletzt kickte der Rheinländer in der fünften Liga beim FC Wegberg-Beeck.

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