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Wettskandal: Manipulation erreicht die Champions League

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Manipulation erreicht die Champions League

14.01.2011, 16:13 Uhr | sid, sid

Der Fußball-Wettskandal hat die Champions League erreicht. Dem Vernehmen nach wurde auch das Gruppenspiel der Königsklasse zwischen dem ungarischen Vertreter VSC Debrecen und dem AC Florenz (3:4) am 20. Oktober 2009 verschoben.

So geht es aus der Anklageschrift gegen die mutmaßlichen Drahtzieher Ante S. und Marijo C hervor. Insgesamt sollen die Beschuldigten, die angeblich 3,5 Millionen Euro auf 47 manipulierte Spiele setzten, mehrere Zweitliga-Begegnungen des VfL Osnabrück, zwei Europa-League-Spiele und wichtige Begegnungen im Ausland beeinflusst haben.

 WM-Quali wohl ebenfalls betroffen

"Es geht um Spiele in Slowenien, der höchsten Schweizer Liga, das WM-Qualifikationsspiel Liechtenstein gegen Finnland sowie ein Schweizer U21-Länderspiel. In der Champions League ist das Spiel Debrecen gegen Florenz betroffen“, sagte Volker Talarowski, Pressesprecher des Bochumer Landgerichts.

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Talarowski war überrascht, dass die Bochumer Staatsanwaltschaft die Anklageerhebung öffentlich machte, obwohl die die Schrift nicht in vollem Umfang zugestellt worden sei. Ante S. und Marijo C. müssen auf die Anklagebank. Bisher waren S., Schlüsselfigur im Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer, sowie C. nur als Zeugen vor dem Landgericht.

Duo hat 2,8 Millionen kassiert

Das Duo, seit 14 Monaten in Untersuchungshaft, soll 2,8 Millionen Euro Gewinn kassiert haben. Oberstaatsanwalt Bernd Bienioßek ist sicher, nun die dicksten Fische im größten Wettskandal der europäischen Fußball-Geschichte anzuklagen. "Das sind aus unserer Sicht die beiden Hauptverantwortlichen", sagte Bienioßek.

Den Wettpaten drohen Haftstrafen wegen des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs. "Dies ist strafbewehrt mit Freiheitsstrafen zwischen einem und zehn Jahren, in minder schweren Fällen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Wir gehen davon aus, dass es schnell zu einer Hauptverhandlung kommen wird", sagte Bienioßek.

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