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FIFA verschiebt Technik-Urteil

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FIFA vertagt Technik-Urteil

06.03.2011, 14:09 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

FIFA verschiebt Technik-Urteil. Joseph Blatter begegnet technischen Neuerungen im Fußball mit Skepsis. (Foto: dpa)

Joseph Blatter begegnet technischen Neuerungen im Fußball mit Skepsis. (Foto: dpa)

Tor oder nicht Tor? Inzwischen sind sich fast alle einig, dass bei der elementarsten Frage im Fußball die Schiedsrichter technische Unterstützung bekommen sollten - bis auf die FIFA. Die Herren um FIFA-Präsident Joseph Blatter vertagten am Wochenende die Entscheidung zur Einführung von Torlinientechnologien.

Stattdessen wird der Fußball-Weltverband bei der EM 2012 auf die umstrittenen Torrichter setzen. Zwei zusätzliche Assistenten sollen das Schiedsrichtergespann unterstützen. Doch der Druck auf die FIFA in dieser Frage ist groß, eine Abkehr vom dogmatischen Nein gegenüber technischen Hilfsmitteln im Bereich des Möglichen.

Neues Urteil im März 2012

So sollen die von Experten geforderten Torkameras oder Chip-Bälle zwölf weitere Monate getestet, ehe die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) im März 2012 ein Urteil sprechen. "Wir werden mit den technischen Experimenten weitermachen und das Thema beim IFAB-Treffen im nächsten Jahr in London wieder auf die Agenda setzen", sagte Blatter im walisischen Newport. "Dann wird eine definitive Entscheidung fallen."

Torlinientechnik bei WM 2014?

Zehn technische Systeme hatte die FIFA unter die Lupe genommen, keines überzeugte den Weltverband in Zürich. Dennoch wagte Blatter - bis vor kurzem noch entschiedener Gegner von Technik im Fußball - eine kühne Prognose: Der Schweizer kann sich eine Torlinientechnik schon zur WM 2014 in Brasilien vorstellen. Wenn das IFAB im nächsten Jahr einem System Grünes Licht gibt, "dann sollte es kein Problem sein, dieses 2014 einzusetzen", meinte Blatter.

"Irgendwann muss man auch mal zur Entscheidung kommen."

Auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), dessen Schiedsrichter sich für Technik-Hilfen aussprechen, ist man von der IFAB-Entscheidung nicht begeistert. "Das muss man erstmal zur Kenntnis nehmen", sagte Lehrwart Lutz Wagner. Der frühere Referee kritisierte den Aufschub: "Irgendwann muss man auch mal zur Entscheidung kommen."

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