Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

Amerell unterliegt im Prozess gegen Kempter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kempter muss kein Schadensersatz zahlen

12.05.2011, 10:27 Uhr | sid

Amerell unterliegt im Prozess gegen Kempter. Manfred Amerell hat vor Gericht eine weitere Niederlage kassiert. (Foto: imago)

Manfred Amerell hat vor Gericht eine weitere Niederlage kassiert. (Foto: imago)

Der ehemalige DFB-Schiedsrichter-Betreuer Manfred Amerell hat im Prozess mit dem früheren FIFA-Referee Michael Kempter eine Niederlage einstecken müssen. Die 1. Zivilkammer des Landgerichts Hechingen wies die Klage Amerells gegen Kempter ab. Der 64-Jährige hatte von Kempter Schadenersatz in Höhe von 150.000 Euro gefordert. Kempter wirft Amerell sexuelle Belästigung in mehreren Fällen vor. Amerell besteht darauf, dass die Affäre einvernehmlich war und verlangte deshalb wegen der Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte das Schmerzenzgeld.

Der erste Prozesstag war am 10. Februar ohne Urteil zu Ende gegangen. Das Gericht hat beiden Parteien einen Vergleichsvorschlag gemacht, den Amerell abgelehnt hatte. Ursprünglich wollte das Landgericht bereits am 18. April eine Entscheidung verkünden. Dieser Termin konnte allerdings nicht eingehalten werden, da die Anwälte Amerells Befangenheitsänträge gegen alle drei Richter der Kammer gestellt hatten. Das Landgericht hatte diese Anträge allerdings abgewiesen.

Richter: "Nicht tragbar"

"Die Schilderungen von Herrn Kempter sind gerechtfertigt, weil er bei der zuständigen Stelle - dem DFB - einen Missstand vorgetragen hat. Der Missstand besteht darin, dass Herr Amerell ein enges Verhältnis zu Herrn Kempter unterhielt und gleichzeitig über seine Einsätze als Schiedsrichter entschieden hat. Das ist nicht tragbar", sagte der Vorsitzende Richter Alexander Meinhof.

Auch der Gang Kempters an die Öffentlichkeit stellt für Meinhof keinen Rechtsbruch dar. "Dass Herr Kempter sich in der Presse geäußert hat, verletzt nicht die Persönlichkeitsrechte von Herrn Amerell. Es war schließlich Herr Amerell, der zuerst an die Presse gegangen ist und den Namen Kempter nannte. Herr Kempter hat darauf nur reagiert", sagte der Richter.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Neu: MagentaMobil Start L mit 100 Minuten Allnet
zur Telekom
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017