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Gefahr für Blatter: FIFA-Vize Warner will auspacken

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FIFA  

Warner könnte Blatter Schwierigkeiten bereiten

28.05.2011, 16:42 Uhr | sid

Gefahr für Blatter: FIFA-Vize Warner will auspacken. FIFA-Vizepräsident und Chef der CONCACAF-Gruppe: Jack Warner. (Foto: imago) (Quelle: imago)

FIFA-Vizepräsident und Chef der CONCACAF-Gruppe: Jack Warner. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Seit Jahren sind es lediglich Verdächtigungen und Vorwürfe der Bestechlichkeit, denen sich FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und die Seinen aus der Führungsspitze des Fußballweltverbandes gegenüber sehen. Jetzt allerdings droht ein Mitglied des engsten Führungszirkels, auszupacken. "In den nächsten Tagen wird man einen Fußball-Tsunami erleben, der die FIFA und die Welt treffen und schockieren wird", erklärte FIFA-Vizepräsident Jack Warner.

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Dabei steht der Boss der Karibik-Gruppe CONCACAF selbst in der Kritik und muss sich - wie auch Amtsinhaber Blatter und dessen Herausforderer Mohammed bin Hammam - im Vorfeld der Wahl vor der FIFA-eigenen Ethik-Kommission erklären. Warner aber fürchtet sich nicht. Vielmehr will er "jetzt aufhören, mich tot zu stellen" und sich der Wahrheit zuwenden.

Der Mann aus der Karibik scheint bereit, für seine Enthüllungen sogar seine Funktionärskarriere zu riskieren. Der 68-Jährige machte deutlich, dass er nicht an seinen Ämtern klebt: "Wenn ich die FIFA verlasse, werde ich das nicht an einem Krückstock machen. Ich habe nicht vor, erst mit 75 aufzuhören."

Warner beteuerte stets seine Unschuld. "Ich habe nicht das kleinste Iota falsch gemacht. Ich werde meinen Kopf bis zum Ende hoch erhoben halten. Ich stand schon größeren Problemen gegenüber und habe sie überstanden."

Mutmaßliche Absprachen

Warner wird vorgeworfen, dass es im Zuge der anstehenden Präsidentschaftswahl bei einem von ihm organisierten Treffen des Fußball-Verbandes der Karibik (CFU) in Trinidad zu Bestechungsabsprachen zu Gunsten von bin Hammam gekommen sei. Warner erklärte, dass die Vorwürfe ihm gegenüber auf Neid beruhen: "Ich bin seit 29 Jahren ununterbrochen für die FIFA tätig. Ich bin der erste Farbige, der es jemals so weit im Weltverband gebracht hat."

Bin Hammam wird zudem vorgeworfen, im Vorfeld der Vergabe der WM 2022 an sein Heimatland Katar möglicherweise stimmberechtigte Vertreter von FIFA-Mitgliedern bestochen zu haben.

Deutliche Worte von der Insel

In London hatte zuvor Regierungschef Cameron die FIFA heftig kritisiert. "Der Premierminister hat öffentlich und privat deutlich gemacht, dass nach seinem Verständnis die Arbeit der FIFA immer düsterer geworden ist", zitierte die Londoner "Times" eine Quelle aus dem Regierungssitz in der Downing Street. Diese Quelle bestätigte der Zeitung auch, dass Cameron seinen Sportminister Hugh Robertson in der Forderung unterstütze, die Wahl des FIFA-Präsidenten am 1. Juni in Zürich abzusagen.

Die Briten sind seit der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar nicht gut auf die FIFA zu sprechen, die unter anderem die englische Bewerbung übergangen hatte. Der englische Fußball-Verband FA will sich aufgrund der Bestechungsvorwürfe gegen Blatter und bin Hammam bei der Präsidentenwahl demonstrativ enthalten. "Die zuletzt aufgekommenen Themen machen es aus Sicht der FA äußerst schwierig, einen der Kandidaten zu unterstützen", teilte die FA mit.

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