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FIFA: Warner erhebt konkrete Vorwürfe gegen Blatter

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Blatters Widersacher kandidiert nicht

30.05.2011, 12:26 Uhr | dpa, sid

FIFA: Warner erhebt konkrete Vorwürfe gegen Blatter. Früher Partner, jetzt Feinde: Sepp Blatter und Jack Warner (Foto: imago)

Früher Partner, jetzt Feinde: Sepp Blatter und Jack Warner (Foto: imago)

Die Schlammschlacht bei der FIFA geht weiter. Erstmals äußerte Vizepräsident Jack Warner einen konkreten Vorwurf gegen Verbands-Boss Sepp Blatter. Dieser habe dem Fußball-Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF) ein "Geschenk" von einer Million US-Dollar (derzeit rund 700.000 Euro) zukommen lassen, um das Geld "nach eigenem Ermessen" zu verwenden. Diese Information habe er auch der Ethikkommission übermittelt, erklärte der Funktionär aus Trinidad & Tobago. Sollte dies tatsächlich geschehen sein, müsste Warner dies genau wissen. Denn der 68-Jährige ist auch Präsident des Kontinentalverbandes.

Laut Warner habe die finanzielle Zuwendung Blatters UEFA-Präsident Michel Platini "verärgert", weil Blatter "keine Erlaubnis von der FIFA-Finanzkommission hatte". Blatter soll den Mitgliedern von Warners Verband zudem Laptops und Projektoren geschenkt haben. Seine Suspendierung durch die Ethikkommission kritisierte Warner scharf. Das Gremium sei voreingenommen gewesen und das ganze Vorgehen "ein Missbrauch des Prozessverfahrens".

Blazer: Verschwörungsvorwürfe sind "absolute Dummheit"

Unterdessen hat der Hauptbelastungszeuge gegen Warner und den ebenfalls wegen angeblichen Stimmenkaufs suspendierten asiatischen Verbandspräsidenten Mohamed Bin Hammam seine Beschuldigungen erneuert. CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer aus den USA bezeichnete den Vorgang in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP als „eine Verschwörung dieser beiden von Anfang an“.

Blazer hatte mit Informationen an FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke den Stein ins Rollen gebracht. Bin Hammam und Warner sollen gegen den Ethikcode der FIFA verstoßen haben, indem sie beim Treffen der CFU am 10. und 11. Mai versucht haben sollen, für die Wahl bin Hammams zum FIFA-Präsidenten Stimmen zu kaufen. Valcke zeigte die möglichen Verfehlungen bin Hammams daraufhin bei den internen Ermittlern an. Vorwürfe aus dem Lager bin Hamamms, der Skandal sei von Blatter inszeniert worden, sind laut Blazer eine „absolute Dummheit“.

Australischer Politiker will Geld von der FIFA sehen

Nach der Suspendierung Bin Hammams als Präsident des asiatischen Verbandes wird der Chinese Zhang Jilong kommissarisch die Geschäfte führen. Der AFC-Vizepräsident hatte sich Anfang dieses Jahres um einen Sitz im Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA beworben, war aber gescheitert.

Die Faxen dicke wegen der Machenschaften bei der FIFA hat mittlerweile der australische Senator Nick Xenophon. Der Politiker hat die Regierung seines Landes aufgerufen, von der FIFA die Kosten für die WM-Bewerbung 2022 in Höhe von 46 Millionen Australische Dollar (rund 34,4 Millionen Euro) zurückzufordern. Australien habe wegen der korrupten Strukturen in der FIFA keine Chance gehabt. Das Land war bei der Doppelvergabe der Fußball-Weltmeisterschaften für 2018 an Russland und 2022 an den Überraschungssieger aus Katar unterlegen.

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