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FIFA-Skandal: 20 Millionen Dollar Bestechungsgelder?

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WM 2022: Exekutivmitglieder geschmiert?

30.05.2011, 19:41 Uhr | sid

FIFA-Skandal: 20 Millionen Dollar Bestechungsgelder?. Ein Haus in Doha ist mit einem Bild von Sepp Blatter geschmückt. (Foto: imago)

Ein Haus in Doha ist mit einem Bild von Sepp Blatter geschmückt. (Foto: imago)

Bestechung in Millionenhöhe, Machtmissbrauch, und nun rollt auch noch der angekündigte Tsunami auf den Fußball-Weltverband FIFA zu: Am Dienstag findet in einem Züricher Nobelhotel eine Pressekonferenz statt. Dort sollen vier Exekutivmitglieder beschuldigt werden, für die umstrittene Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 an Katar insgesamt 20 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern kassiert zu haben.

Möglicherweise steht damit die Austragung der WM 2022 auf der Kippe. Ein ehemaliger FIFA-Offizieller will die Namen der vier Mitglieder nennen. Zudem sollen Dokumente und Bankkonten veröffentlicht werden, die die Geldflüsse beweisen sollen. Bei den Beschuldigten soll es sich um Issa Hayatou (Kamerun), Nicolas Leoz (Paraguay), Julio Gordona (Argentinien) und Rafael Salguero (Guatemala) handeln.

Größte Schlammschlacht der FIFA-Geschichte

Damit gerät der 61. FIFA-Kongress in Zürich zunehmend zur Farce. Sepp Blatter bläst nach dem Triumph über seinen abservierten Widersacher Mohamed Bin Hammam in der größten Schlammschlacht der FIFA-Geschichte weiter eiskalter Wind ins Gesicht. Doch trotz aller neuen Vorwürfe scheint die Wiederwahl des allmächtigen Präsidenten des strauchelnden Weltverbandes in Zürich sicher - sollten seine Rivalen nicht noch zum entscheidenden Gegenschlag ausholen.

Blatter: "Das Image der FIFA hat Schaden genommen"

"Das Image der FIFA hat in den vergangenen Tagen großen Schaden genommen. Ich bereue, was passiert ist. Ich habe mit vielen Fans gesprochen, die alle sehr enttäuscht sind", sagte Blatter. Der FIFA-Boss machte nach der Sitzung des Exekutivkomitees einen angeschlagenen Eindruck und wollte auf die neuen Bestechungsvorwürfe noch nicht eingehen.

Warner belastet Blatter

Der gemeinsam mit Bin Hammam suspendierte FIFA-Vize Jack Warner behauptet, Blatter habe Warners Verband im Mai "eine Spende von einer Million Dollar (derzeit rund 700.000 Euro) zur freien Verwendung" überreicht. Auf den Protest des UEFA-Präsidenten Michel Platini, das Finanzkomitee habe keine Zustimmung für diese Zahlung erteilt, soll FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke laut Warner gesagt haben, er werde schon "Geld für Blatter finden". Der Nachrichtenagentur Reuters sagte Warner: "Blatter muss gestoppt werden."

Mysteriöse E-Mail setzt FIFA-Generalsekretär Valcke unter Druck

Das Ethik-Komitee, das Blatter von allen Vorwürfen freigesprochen hatte, wurde von Warner als "korruptes Gericht" bezeichnet, dessen Mitglieder "von Blatter handverlesen" seien. Zudem legte Warner eine angeblich von Valcke versandte E-Mail vor, in der dieser behauptete, Katar habe die WM 2022 "gekauft".


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