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Nach Blatter-Wahl: Rummenigge fordert "drastischen Wandel"

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Rummenigge will mehr Mitsprache

02.06.2011, 12:32 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Nach Blatter-Wahl: Rummenigge fordert "drastischen Wandel". Karl-Heinz Rummenigge will einen Strukturwandel bei der FIFA. (Foto: imago)

Karl-Heinz Rummenigge will einen Strukturwandel bei der FIFA. (Foto: imago)

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat nach der FIFA-Präsidentenwahl "drastische Veränderungen" gefordert und erneut mehr Mitspracherecht der Vereine beim Fußball-Weltverband angemahnt. "Die jüngsten Ereignisse haben einmal mehr gezeigt, dass die FIFA eine Veränderung in ihrer gesamten Struktur braucht", sagte der Vorsitzende der Europäischen Klub-Vereinigung (ECA) nach der Wiederwahl von FIFA-Boss Sepp Blatter.

Die ECA fordere die FIFA auf, "augenblicklich demokratische und transparente Strukturen einzuführen". Blatter war mit klarer Mehrheit bestätigt worden.

Stärkere Einbindung gefordert

Außerdem will Rummenigge eine stärkere Beteiligung der Vereine: "Die europäischen Klubs werden nicht länger akzeptieren, dass sie in Entscheidungsprozesse, die sie betreffen, nicht eingebunden sind". Die ECA werde die weitere Entwicklung der FIFA sehr aufmerksam verfolgen und notfalls angemessene Maßnahmen ergreifen, sollte es keine strukturellen Verbesserungen geben.

"Daily Mirror": "Eine Farce, ein Witz, eine Peinlichkeit"

In der internationalen Presse wird die FIFA und Blatters Wiederwahl indes scharf kritisiert. Die britische Zeitung "The Sun" schrieb: "Ein solches Ergebnis würde man in einer Ein-Kandidat-Wahl in einem kommunistischen Staat oder einer Bananenrepublik erwarten. Sepp Blatter sah gestern aus und klang wie ein irrer Despot." "Eine Farce, ein Witz, eine Peinlichkeit. Wenn es nicht so ernst wäre, würden wir alle lachen", kommentierte der "Daily Mirror".

Die tschechische Zeitung forderte die nationalen Verbände und große Sponsoren zum Handeln auf: "Neben Deutschland haben die Gegner von Blatter auch schon die großen Sponsoren wie Adidas, Visa oder Emirates auf ihrer Seite. Diese global tätigen Firmen spüren, dass sie ihre Namen nicht mit einer himmelschreienden Schande verbinden sollten. Die Zeit läuft ab: Weitere vier ganze Jahre unter Präsident Blatter - auch wenn es die letzten sind - darf sich der Fußball nicht leisten."

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