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FIFA-Bestechungsskandal: Surinams Präsident gibt Geldgeschenke zu

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Surinams Präsident gibt Geldgeschenke zu

10.06.2011, 09:28 Uhr | sid, t-online.de

FIFA-Bestechungsskandal: Surinams Präsident gibt Geldgeschenke zu. Der ehemalige FIFA-Präsidentschaftskandidat Mohamed Bin Hammam gerät wieder in die Schlagzeilen. (Foto: imago)

Der ehemalige FIFA-Präsidentschaftskandidat Mohamed Bin Hammam gerät wieder in die Schlagzeilen. (Foto: imago)

Neues vom FIFA-Bestechungsskandal: Louis Giskus, Präsident des Fußballverbandes von Surinam, hat zugegeben, nach einem Treffen mit dem ehemaligen FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam einen Umschlag mit 40.000 US-Dollar sowie einen Projektor und einen Laptop erhalten zu haben. Giskus, der bei den Untersuchungen der FIFA gegen den mittlerweile suspendierten Bin Hammam sowie den ehemaligen CONCACAF-Präsidenten Jack Warner mit dem Weltverband kooperiert, soll die Geschenke von Jason Sylvester, einem ebenfalls suspendierten Offiziellen des Karibischen Fußballverbandes (CFU), überreicht bekommen haben.

"Sylvester sagte, dass die Geschenke der Entwicklung des Fußballs in Surinam dienen sollen", erklärte Giskus: "Uns wurde gesagt, der Projektor und der Laptop kommen von der CONCACAF, das Geld vom CFU." Zuvor hatte bereits der Fußballverband von Puerto Rico erklärt, Geld erhalten zu haben. Beide Verbände haben angeboten, die Präsente wieder zurückzugeben.

Austin weltweit gesperrt

Die FIFA hat die Sperre gegen den Interimspräsident der CONCACAF-Konföderation, Lisle Austin, derweil ausgeweitet. "Das Disziplinarkomitee der FIFA hat die provisorische Suspendierung gegen Lisle Austin auf eine weltweite Sperre erweitert", hieß es in einer Stellungnahme der FIFA. Austin war vom CONCACAF-Exekutivkomitee abgesetzt worden. Dem Mann aus Barbados wird eine Verletzung der CONCACAF- und FIFA-Statuten vorgeworfen.

Nachfolger steht bereit

Als Nachfolger im Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik wurde der Honduraner Alfredo Hawit eingesetzt. Austin war nur eine Woche im Amt, nachdem Ex-Präsident Warner von der Ethik-Kommission des Weltverbandes aufgrund von Korruptionsvorwürfen suspendiert worden war.

Austin hatte versucht, sein Amt zu nutzen, um CONCACAF-Generalsekretär Chuck Blazer zu entlassen. Dieser wiederum hatte die Anschuldigungen gegen Warner vorgebracht. Blazer blieb allerdings im Amt, weil ihm das Exekutivkomitee das Vertrauen aussprach.

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