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FIFA-Vizepräsident Jack Warner tritt zurück

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FIFA-Vizepräsident Jack Warner tritt zurück

20.06.2011, 16:52 Uhr | dpa

FIFA-Vizepräsident Jack Warner tritt zurück. FIFA-Vizepräsident Jack Warner zieht sich aus dem internationalen Fußball zurück. (Foto: imago)

FIFA-Vizepräsident Jack Warner zieht sich aus dem internationalen Fußball zurück. (Foto: imago)

Der unter Korruptionsverdacht stehende FIFA-Vizepräsident Jack Warner ist von all seinen Ämtern im internationalen Fußball zurückgetreten. Das teilte der Fußball-Weltverband in Zürich mit. "Als Folge dieses Rücktritts wurden alle von der Ethikkommission gegen Jack Warner eingeleiteten Verfahren geschlossen, und die Unschuldsvermutung bleibt bestehen", hieß es in einer Presseerklärung des Verbandes.

Der Chef des Kontinentalverbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) war am 29. Mai von der Ethikkommission wegen des Verdachts der Korruption vorläufig suspendiert worden. Warner und der frühere FIFA-Präsidentschaftskandidat Mohammed bin Hammam sollen gegen den Ethikcode der FIFA verstoßen haben, indem sie beim Treffen der Karibischen Fußball-Union Anfang Mai versucht haben sollen, für die Wahl bin Hammams zum FIFA-Präsidenten Stimmen zu kaufen. Beide haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Warner hatte Blatter beschuldigt

Warner war seit 1983 Mitglied in der FIFA-Exekutive und seit 1990 CONCACAF-Präsident. Nach seiner Suspendierung hatte der 68-Jährige noch einen "Fußball-Tsunami" angekündigt und seinerseits FIFA-Präsident Joseph Blatter der Korruption beschuldigt. Im Vorfeld des Kongresses in Zürich, auf dem Blatter am 1. Juni schließlich mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt wurde, hatte Warner noch gefordert, Blatter müsse gestoppt werden. Anschließend rief er dann doch zur Wiederwahl des 75 Jahre alten Schweizers auf.

Warner geht nach 30 Dienstjahren

"Die FIFA bedauert die Umstände, die zu Jack Warners Entscheid geführt haben", teilte der Verband mit. Das Mitglied des Exekutivkomitees verlasse die FIFA "nach beinahe dreißig Dienstjahren auf eigenen Wunsch", hieß es in der Mitteilung.

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