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Sammer ist wegen Buhlens um U-17-Talente des DFB sauer auf Türken

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DFB - U-17-Nationalmannschaft  

Der Kampf um die deutsch-türkischen Talente

07.07.2011, 16:55 Uhr | sid, t-online.de

Sammer ist wegen Buhlens um U-17-Talente des DFB sauer auf Türken. Mit "Feuerkopf" Matthias Sammer sollte man sich besser nicht anlegen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Mit "Feuerkopf" Matthias Sammer sollte man sich besser nicht anlegen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Zwei ehemalige Stars von Borussia Dortmund kämpfen um die kommenden Stars im deutschen Fußball: Matthias Sammer für den DFB, Erdal Keser für den türkischen Verband. "Zwei, drei Spieler aus der deutschen U 17 haben zugesagt, für die türkische A-Nationalmannschaft zu spielen. Die Namen kann ich aber jetzt noch nicht veröffentlichen, sonst bekommen die Spieler Probleme", sagte Keser im türkischen Pay-TV. Der 50-Jährige arbeitet als Europa-Scout der türkischen A-Nationalmannschaft. Für DFB-Sportdirektor Sammer sind derartige Aussagen ein absolutes Unding. "Wir sind schon sensibilisiert. Aber Herr Keser hat schon häufiger Blödsinn erzählt", sagte Sammer im Fachmagazin "kicker".

"Er tut sich mit solchen Aussagen keinen Gefallen, teilweise helfen sie uns sogar", fügte der 43-jährige Europameister von 1996 hinzu.

Eine Frage der persönlichen Entscheidung

Hintergrund Kesers Aussage ist die "multikulturelle" Zusammensetzung des deutschen U-17-Kaders. Gleich elf der 21 von Trainer Steffen Freund nominierten Akteure haben einen Migrationshintergrund, gleich acht Spieler haben türkische Wurzeln - darunter Stammkräfte wie Torjäger Samed Yesil (Bayer 04 Leverkusen), Kapitän Emre Can (FC Bayern München) und Abwehrchef Koray Günter (Borussia Dortmund). Mit Mesut Özil, der nach der WM 2010 in Südafrika zu Real Madrid wechselte, entschied sich einst einer der heutigen deutschen Superstars gegen das Land seiner Väter und für das Land seiner Geburt. Im Falle der ebenfalls in Gelsenkirchen geborenen Zwillinge Hamit und Halil Altintop - um nur zwei Beispiele zu nennen - lief es umgekehrt. Hamit kickt ab der Saison 2011/12 an Özils Seite im Mittelfeld der Königlichen.

Der DFB muss allen Talenten einen perfekten Rahmen bieten

Für Freund - wie Sammer und Keser ein BVB-Idol und 1996 mit Sammer Europameister - bildet Integration einen Hauptbestandteil des derzeitigen Erfolgs seiner Schützlinge. Seine Mannschaft lebe sie vor. Auch Sammer ist sich der Attraktivität einer Karriere beim DFB bewusst: "Wir versuchen zu überzeugen und die Besten für uns zu gewinnen. Die Spieler registrieren genau, welche Rahmenbedingungen der DFB bietet." Falls jedoch ein Spieler "wankelmütig und nicht mit Herz und Kopf bei der Sache ist, dann ist das kein Spieler für uns", so der bis heute jüngste Meistertrainer der Bundesligageschichte weiter.

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