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Bin Hammam will vor den CAS ziehen

25.07.2011, 12:06 Uhr | sid

Mohamed Bin Hammam will vor den CAS ziehen. Mohamed Bin Hammam will gegen seine lebenslange Sperre kämpfen. (Foto: imago)

Mohamed Bin Hammam will gegen seine lebenslange Sperre kämpfen. (Foto: imago)

Mohamed Bin Hammam will vor dem Sportgerichtshof CAS gegen seine lebenslange Sperre durch die Ethikkommission der FIFA vorgehen. Gleichzeitig greift er Präsident Sepp Blatter scharf an. "Das Urteil ist eine reine Rache-Aktion Blatters. Die Vorwürfe sind vor keinem Gericht der Welt zu halten. Ich will Gerechtigkeit. Und die Gerechtigkeit wird siegen, wenn es einen fairen Prozess vor dem CAS oder einem anderen ordentlichen Gericht gibt", sagte Bin Hammam.

Der Funktionär fordert von der Ethikkommission nun die Veröffentlichung der Beweise, die zu der lebenslangen Sperre geführt haben. "Ich kann versichern, dass die FIFA keinen Beweis vorlegen kann, dass ich Delegierten für ihre Stimme Geld gegeben habe. Ich habe nichts zu verstecken und ich hoffe, die FIFA wird die Vertraulichkeit nicht als Ausrede nutzen", sagte der 62-Jährige. Er forderte den Weltverband auf, die Protokolle der Verhandlung gegen ihn öffentlich zu machen.

Katarer zeigt sich kämpferisch

Bin Hammam wurde von der Ethikkommission verurteilt und darf nun nicht einmal mehr im Amateurfußball tätig sein. Dass er Funktionäre bei einem Treffen in der Karibik mit 40.000 Dollar geschmiert haben soll, bestreitet der Katarer weiterhin vehement. "Ich habe das nie getan und deshalb werde ich alles unternehmen, was nötig ist, um meinen Ruf wiederherzustellen", sagte Bin Hammam.

Dazu gehört offenbar auch die Veröffentlichung eines Briefverkehrs mit Blatter aus dem Juni 2008. Darin versicherte der FIFA-Boss dem "lieben Bruder" zum zehnjährigen Jubiläum seiner Präsidentschaft, dass "ohne dich, lieber Mohamed, nichts von alledem möglich gewesen wäre". Sprich, ohne Bin Hammams Hilfe wäre Blatter nie FIFA-Präsident geworden. Die gemeinsame Vergangenheit will der Funktionär nun vor dem CAS zum großen Thema machen.

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