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Bengalos in deutschen Stadien bleiben weiterhin illegal

09.09.2011, 13:04 Uhr | t-online.de

. Das Abbrennen von bengalischem Feuer bleibt weiter illegal. (Quelle: imago)

Das Abbrennen von bengalischem Feuer bleibt weiter illegal. (Quelle: imago)

Das kontrollierte Abbrennen von Feuerwerkskörpern in deutschen Fußballstadien bleibt weiterhin verboten. Gespräche zwischen Fanvertretern, dem Deutschen-Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) wurden ergebnislos abgebrochen. Dabei müssen sich die Verbände schwere Vorwürfe gefallen lassen. "DFB und DFL haben uns schön verarscht“, sagte Jannis Busse, Sprecher der Fan-Initiative "Pyrotechnik legalisieren" im Interview mit "Zeit Online".

Ziel der Gespräche sei es gewesen, durch die Legalisierung den sicheren Umgang mit Pyrotechnik, die ein wichtiger Bestandteil der Fanszene ist, voranzubringen. "Wir wollen Böller und wildes Umherwerfen aus den Fankurven verbannen", sagte Busse.

Freigabe bleibt unwahrscheinlich

Doch plötzlich haben die Verbände den Runden Tisch mit den Fans beendet. Es sollen zunächst Rechtsgutachten eingeholt werden. Zudem seien insbesondere die Vorgaben von Verwaltungs- und Ordnungsbehörden zu beachten. "Eine Freigabe der Pyrotechnik in den Bundesliga-Stadien bleibt damit unwahrscheinlich", hieß es in einer Pressemitteilung des DFB.

Für die Fans und Sprecher Busse ein Schlag ins Gesicht. "Zu Beginn der Gespräche hieß es, wir dürfen legale Pilotprojekte starten…Vom DFB wurde zugesagt, dass zumindest Ausnahmeregelungen erteilt werden würden." Doch plötzlich dürfe ein Pilotprojekt in Hannover, das bereits durch die Koordinierung mit Verein, Feuerwehr, Sicherheitsdienst und eine Zusage des DFB auf den Weg gebracht wurde, nicht mehr stattfinden.

Sauer auf den DFB

"Das ist ziemlich unverschämt", so Busse. "Wir fühlen uns mindestens getäuscht. Das Vertrauen in die Zusammenarbeit ist dahin. Eine Zusage zu machen, ohne Vorhaben, sie einzuhalten – das geht nicht. Die Entscheidung der Verantwortlichen führt nicht dazu, dass das Vertrauen zwischen Fans und DFB in irgendeiner Art und Weise Bestand haben wird." Busse weiter: "Alles wird so weitergehen, wie es ist. Von einer Legalisierung von Pyrotechnik sind wir jetzt weiter entfernt als vor den Gesprächen." Der DFB wies den Vorwurf zurück, die Initiative "getäuscht und falsche Hoffnungen geweckt zu haben".

Die Fan-Initiative "Pyrotechnik legalisieren" ist eine Vereinigung von 54 Fangruppen der Ultraszene. Neben zahlreichen Gruppierungen aus der Zweiten und Dritten Liga setzten sich auch Gruppen der meisten Bundesligaklubs dafür ein. Seit Ende November 2010 war man im Gespräch mit dem DFB.

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