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FIFA: Franz Beckenbauer fordert Regel-Revolution

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Beckenbauer fordert Regel-Revolution

25.10.2011, 17:54 Uhr | dpa, dapd

FIFA: Franz Beckenbauer fordert Regel-Revolution. Franz Beckenbauer ist mit der derzeitigen Regelauslegung unzufrieden. (Quelle: imago)

Franz Beckenbauer ist mit der derzeitigen Regelauslegung unzufrieden. (Quelle: imago)

Die von Franz Beckenbauer geleitete Task Force des Weltfußballverbands FIFA will die Rote-Karten-Pflicht für Notbremsen im Strafraum abschaffen. "Ein Elfmeter ist genug, wenn es ein einfaches Foul oder eine Grätsche ist, bei der man den Ball treffen will, aber einen Moment zu spät ist", sagte Beckenbauer. "Bei einem brutalen Foul, für das es auch anderswo auf dem Feld eine Rote Karte gegeben hätte, gibt es Elfmeter und eine Rote Karte."

Die in Hinblick auf die WM in Brasilien neu gegründete "FIFA Task Force Football 2014" fordert demnach, die derzeitige "Dreifachbestrafung" (Strafstoß, Platzverweis und Sperre) künftig nur noch bei "schwerwiegenden Fouls" und bei Handspiel auf der Torlinie anzuwenden. Sonstige Fouls im Sechzehnmeterraum sollen nur noch eine Gelbe Karte nach sich ziehen.

Neue Regeln ab nächster Saison?

Die vorgeschlagenen Änderungen legt die FIFA nun dem achtköpfigen "International Football Association Board" (IFBA) vor, das bei seiner nächsten Sitzung am 3. März in England darüber befindet, ob die Neuerungen zur Saison 2012/13 umgesetzt werden. "Unsere Aufgabe ist, Vorschläge zu machen, die dann auch umgesetzt werden. Das hat uns der FIFA-Präsident zugesagt", sagte Beckenbauer nach vierstündiger Sitzung. Dem IFBA gehören neben England, Schottland, Wales und Nordirland vier weitere FIFA-Landesverbände an. Bei einer Mehrheit von mindestens sechs Stimmen kann eine Regeländerung angenommen werden.

Beckenbauer: "Derzeitige Abseitsregel zu kompliziert"

Beckenbauer hat die Task-Force-Mitglieder außerdem aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung Vorschläge zur Vereinfachung der Abseitsregel zu entwerfen. Diese soll dann den Regelhütern des Fußballs bis zu deren Meeting im März 2012 präsentiert werden. "Die derzeitige Abseitsregel mit aktivem und passivem Abseits ist zu kompliziert. Wir sollten das einfacher gestalten", erklärte Beckenbauer. "Der Fußball ist einfach, mit einfachen Regeln, dahin sollte man wieder zurückkommen."

Prominente Namen in der "Eingreiftruppe"

FIFA-Präsident Sepp Blatter hatte die Task Force zur Verbesserung "der Attraktivität des Fußballs und der Spielkontrolle bei Spitzenwettbewerben" im Frühjahr ins Leben gerufen. Einer der Stellvertretenden Vorsitzenden ist Pele. Zu den Mitgliedern gehören neben ehemaligen Profis wie Cafu, Christian Karembeu und Ioan Lupescu auch der Schweizer Ex-Schiedsrichter Massimo Busacca.

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