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Wer folgt beim DFB auf Theo Zwanziger?

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Wer folgt beim DFB auf Theo Zwanziger?

04.12.2011, 13:26 Uhr | sid

Wer folgt beim DFB auf Theo Zwanziger?. Nachfolger gesucht: DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: imago)

Nachfolger gesucht: DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: imago)

Wolfgang Niersbach, Reinhard Rauball oder doch Mister X? Der überraschend angekündigte Rücktritt von DFB-Präsident Theo Zwanziger hat den Verband vor eine Zerreißprobe gestellt: Zwanziger selbst will einen ominösen Mister X offenbar aus der Finanzwelt auf den Thron hieven. Rauball gilt verbandsintern als Lösung. Dagegen brachte Franz Beckenbauer seinen langjährigen Weggefährten Wolfgang Niersbach als neuen Boss ab spätestens Oktober 2012 ins Spiel.

"Wolfgang Niersbach ist natürlich einer, der alles kann. Er ist der Beste", sagte der Kaiser beim Sender Sky.

Zwanziger bringt Mister X ins Gespräch

Auch DFB-Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz sprach sich gegen den Mister X aus und sieht gleichzeitig gute Chancen für Niersbach. "Ich glaube, es gibt im Präsidium einen ganz klaren Grundsatz. Wir brauchen als Nachfolger von Theo Zwanziger jemanden, der Kompetenz im Fußball hat. Niersbach hat verschiedene Funktionen im Fußball durchlaufen und ist eine kompetente Persönlichkeit. Er hat sich seit Jahrzehnten auch mit den Fragen des Amateurfußballs befasst", sagte Drewitz.

Ob Generalsekretär Niersbach allerdings überhaupt Interesse an der Nachfolge von Zwanziger hat, scheint aktuell noch fraglich. Zudem gilt es bei zahlreichen Landesverbänden als völlig undenkbar, dass ein Hauptamtlicher beim Verband zum ehrenamtlichen Präsidenten wird. Auch der ehemalige DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder sieht den ehemaligen Mediendirektor des Verbandes nicht in der Pole Position für die Zwanziger-Nachfolge. "Dass es ein hauptamtlicher Generalsekretär wird, glaube ich nicht. Ich glaube eher, dass der Nachfolger aus dem Ehrenamt kommt, wie es Tradition ist", sagte der 78-Jährige bei Sky.

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Hoeneß, Jones und Co. haben kaum Chancen

Der bei den Amateurverbänden als Favorit geltende DFB-Vizepräsident Rainer Koch schloss eine Kandidatur quasi aus. "Die Frage stellt sich für mich nicht", sagte der Richter. Koch hatte sich zuletzt mit Zwanziger wegen eines nicht im Detail abgesprochenen Treffens mit dem ehemaligen Schiedsrichter-Obmann Manfred Amerell überworfen. Koch hatte Zwanziger angeblich nicht über das Treffen informiert und war anschließend vom scheidenden DFB-Präsidenten entmachtet worden. Koch selbst sieht neben Niersbach auch Rauball als tragfähigen Kandidaten. "Wir müssen jetzt schnell und vor allem einig zu einer Lösung finden. Ich kann mir Rauball und Niersbach sehr gut vorstellen, insbesondere Niersbach, der bei FIFA und UEFA bestens vernetzt ist", sagte Koch bei Sport1. Weniger Chancen auf den hohen Posten haben wohl Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, Bayern-Präsident Uli Hoeneß, DFB-Direktorin Steffi Jones oder Werder-Aufsichtsrat Willi Lemke, die ebenfalls als Nachfolger für Zwanziger diskutiert werden.

Gründe für die "Verzweiflungstat" weiter nebulös

Unklar ist derzeit, ob Zwanziger tatsächlich noch knapp elf Monate DFB-Boss bleibt. Sollte sich bereits früher ein Kandidat abzeichnen, könnte die Ära des ehemaligen Schatzmeisters möglicherweise noch früher zu Ende gehen. Zumindest hatte Zwanziger den DFB, die Führungscrew und auch die leitenden Angestellten mit seiner Ankündigung kalt erwischt. Selbst die Präsidiumskollegen hatte der 66-Jährige im Unklaren gelassen und erst während der Jahresabschlussfeier des Verbandes in Neu-Isenburg über seine spektakuläre Entscheidung informiert - die allerdings schon wenige Minuten zuvor medial verbreitet wurde.

Die Gründe für den angekündigten Rücktritt sind derweil weiter nebulös. Zumindest hatte der Jurist auf die Frage, ob die vielfältigen Krisenszenarien der vergangenen Monate seine Entscheidung beeinflusst hätten, eingestanden: "Es wäre eine Lüge, wenn ich diese Frage mit 'Nein' beantworten würde. Jedes Spannungsfeld wird medial gleich zu einer Krise hochstilisiert, das kostet schon eine Menge Kraft." Beckenbauer, der kein Interesse an dem vakanten Posten hat, sprach von einer "Verzweiflungstat", weil es zuviel geworden ist". Zwanziger bestätigte, dass er sich an der Doppelfunktion beim DFB und der FIFA zu sehr aufgerieben habe.

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