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Zwanziger-Nachfolge: Showdown in der DFB-Zentrale

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DFB-Chefposten: Alles hängt von Niersbach ab

05.12.2011, 12:25 Uhr | sid

Zwanziger-Nachfolge: Showdown in der DFB-Zentrale. DFB-Präsident Theo Zwanziger (li.) und der Favorit auf seine Nachfolge, Wolfgang Niersbach. (Quelle: imago)

DFB-Präsident Theo Zwanziger (li.) und der Favorit auf seine Nachfolge, Wolfgang Niersbach. (Quelle: imago)

Showdown in der DFB-Zentrale: Im Machtkampf um die Nachfolge des spätestens im Oktober 2012 scheidenden Verbands-Chefs Theo Zwanziger werden das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes und die Vorsitzenden der Regional- und Landesverbände am Mittwochmorgen eine Entscheidung über den Posten von Theo Zwanziger forcieren. Die besten Chancen soll DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach haben. Aber auch Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, ist im Gespräch.

"Es kommt bei dem Treffen in erster Linie darauf an, was Wolfgang Niersbach will. Er muss sich erklären, ob er für das Amt des DFB-Präsidenten bereit steht", sagte DFB-Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz. Die finanzielle Seite will Drewitz dabei aber nicht überbewerten. Niersbach erhält als hauptamtlicher DFB-Generalsekretär ein deutlich sechsstelliges Jahressalär. Als ehrenamtlicher Präsident bekäme er nach aktuellem Stand nur eine Aufwandsentschädigung.

Verband denkt über Abschied vom Ehrenamt nach

"Niersbach hat zwar noch einen Vertrag als Generalsekretär bis 2016, aber es ist ja heute nicht mehr so, dass das Ehrenamt Präsident wie noch zu Zeiten von Egidius Braun Hartz IV gleichkommt. Der hat ja damals nur 20 D-Mark erhalten", sagte Drewitz. In die gleiche Kerbe schlug auch Franz Beckenbauer, der sich wie auch Drewitz und DFB-Vizepräsident Rainer Koch eindeutig auf die Seite von Niersbach geschlagen hatte. Laut Beckenbauer soll Niersbach den Posten dann als bezahlter und nicht als ehrenamtlicher DFB-Präsident antreten: "Ich denke, dass es für Niersbach kein finanzielles Problem wäre. Aber es wäre gar nicht mal so schlecht, mit der Zeit zu gehen. Die ehrenamtlichen Präsidenten-Jobs sind mittlerweile Fulltime-Jobs geworden. Warum soll der DFB-Präsident in der Zukunft kein bezahlter Job sein?"

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Niersbach gilt als Top-Kandidat für die Nachfolge von DFB-Boss Zwanziger, der spätestens im Oktober 2012 zurücktreten wird. Allerdings scheint auch der Kaiser nicht ganz sicher zu sein, ob Niersbach sich den Job des Präsidenten überhaupt in den aktuell für den Verband äußerst stürmischen Zeiten antun will. "Ich weiß nicht, wie er darüber denkt. Wir müssen ihn selbst fragen, ob er denn Interesse hat. Aber in meinen Augen wäre er der Kompetenteste!", sagte Beckenbauer. Ein anderer Kandidat hat inzwischen abgesagt: Reinhard Rauball, Chef der Deutschen Fußball Liga, teilte mit, er habe keine Ambitionen.

Staudt macht Werbung in eigener Sache

Theo Zwanziger selbst brachte Erwin Staudt, den ehemaligen Präsidenten des VfB Stuttgart, ins Gespräch. Seine Chancen scheinen aber geringer als Niersbachs zu sein. "Keine Frage, Erwin Staudt ist ein hervorragender Mann und ein sympathischer Mensch dazu. Aber er kommt aus der Liga. Er wird nicht von der Liga gewählt - er wird von den Verbänden gewählt und da hat er wenig Chancen", sagte Beckenbauer bei Sky90.

Die Zwanziger nahestehenden Vizepräsidenten wie Karl Rothmund sprachen sich jedoch für Staudt aus. Und auch Staudt selbst scheint großes Interesse an dem Amt des DFB-Präsidenten zu haben und warf seinen Hut mit Vehemenz in den Ring. "Es ist für mich eine große Ehre, zu dem Kandidatenkreis zu gehören. Ich bin bereit", sagte Staudt der "Bild"-Zeitung. Der ehemalige Chef von IBM-Deutschland bezeichnete die Aufgabe als DFB-Boss in den Stuttgarter Nachrichten als "größten Job, den der deutsche Fußball zu vergeben hat. Und ich traue mir diese Aufgabe zu".

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