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DFB-Präsident: Wolfgang Niersbach wird Nachfolger von Theo Zwanziger

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Wolfgang Niersbach auf den Spuren von Theo Zwanziger

07.12.2011, 16:42 Uhr | t-online.de

DFB-Präsident: Wolfgang Niersbach wird Nachfolger von Theo Zwanziger. Wolfgang Niersbach sagt "Ja" zur Nachfolge von Dr. Theo Zwanziger.

Wolfgang Niersbach sagt "Ja" zur Nachfolge von Dr. Theo Zwanziger.

Es ist offiziell: Wolfgang Niersbach soll Nachfolger von Dr. Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Das gaben Zwanziger und Niersbach gemeinsam auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt. Niersbach wird demnach der gemeinsame Kandidat des DFB und aller Amateurverbände, die ihm bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Die Wahl des elften DFB-Präsidenten wird dann im Rahmen eines Außerordentlichen DFB-Bundestages erfolgen. (Wolfgang Niersbach im Portrait)

"Es stand seit langem fest, dass ich 2013 keinesfalls mehr für dieses Amt kandidieren würde", erklärte Zwanziger. Daher habe er für sich entschieden, bereits im Oktober 2012 aus diesem Amt auszuscheiden. "Ich bin froh, dass Wolfgang Niersbach zugesagt hat und bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und dieses Amt als mein Nachfolger zu übernehmen. Darüber freue ich mich sehr." Er selbst wolle sich zukünftig auf internationale Themen beschränken.

Volle Rückendeckung von allen Seiten

Niersbach selbst sprach vom "höchsten Respekt für dieses Ehrenamt", das er auch so annehmen wolle. Er bestätigte, seinen Vertrag als hauptamtlicher Generalsekretär für das Ehrenamt DFB-Präsident aufzulösen. "Mir ist bewusst, welch großer Schritt das für mich persönlich bedeutet. Mein Vorteil ist sicher, dass ich den Fußball seit fast 40 Jahren und den DFB in all seinen Facetten seit über 20 Jahren kenne. Ich traue mir die Aufgabe zu, weil ich die breite Rückendeckung spüre." Das bestätigte Hermann Korfmacher, 1. Vizepräsident Amateure: "Wolfgang Niersbach kann sich sicher sein, dass er uns alle als loyale Partner aus dem Amateurbereich an seiner Seite hat. Er wird mit breiter Brust in das Amt gehen können."

Auch Liga-Präsident Reinhard Rauball hat die Entscheidung pro Niersbach begrüßt. "Die Entscheidung in der Kandidatenfrage ist der richtige Weg, um schnellstmöglich zu klaren Verhältnissen zu kommen." Niersbach sei "als Mann des Ausgleichs bekannt, der stets die Interessen des gesamten Fußballs im Blick hat und großes Ansehen in allen Bereichen des DFB genießt. Er hat alle Qualitäten, den größten Fußball-Verband der Welt in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Ich werde meinen Kollegen aus dem Ligaverband empfehlen, Wolfgang Niersbach zu unterstützen."

Bundestrainer Joachim Löw lobte den DFB für die Entscheidung, auf Niersbach zu setzen und freut sich "auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit unter neuen Vorzeichen. Er ist ein Teamplayer mit großer Erfahrung und angenehmem Führungsstil. Ich bin sicher, dass er auch in der neuen Rolle einen engen Draht zur Nationalmannschaft halten und unsere Arbeit optimal unterstützen wird."

"Er sollte es im Sinne von Theo Zwanziger weiterführen"

Für Erwin Staudt, der ebenfalls als Kandidat für den Posten gehandelt worden war, ist das Thema erledigt. "Das ist okay so", sagte der frühere Präsident des VfB Stuttgart. Staudt hatte schon zuvor angekündigt, nicht gegen den amtierenden DFB-Generalsekretär Niersbach kandidieren zu wollen, falls dieser zur Wahl antreten würde. "Er ist kompetent und hat die Erfahrung und dann steht meine Kandidatur nicht zur Diskussion", erklärte Staudt. "Er sollte es im Sinne von Theo Zwanziger weiterführen. Das heißt, eine Brücke bauen vom bezahltem Fußball zur Jugend- und Amateurarbeit", ergänzte der ehemalige IBM-Geschäftsführer.

So läuft die Wahl des neuen DFB-Präsidenten

Zunächst muss der DFB einen Außerordentlichen Bundestag organisieren. Dieser soll im Oktober 2012 stattfinden. Dort werden 261 Delegierte zusammenkommen und über die Nachfolge entscheiden. Der nächste Ordentliche DFB-Bundestag, der turnusgemäß alle drei Jahre stattfindet, war ursprünglich erst für 2013 geplant. Die stimmberechtigten Delegierten des DFB-Bundestages setzen sich aus Vertretern des DFB-Präsidiums und -Vorstandes, der im Ligaverband organisierten Profivereine und der Regional- und Landesverbände zusammen.

Aus dem DFB-Präsidium (16 Stimmen) und DFB-Vorstand (30) sind alle Mitglieder stimmberechtigt - ebenso der DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder. Der Ligaverband hat 74 Stimmen. Die 140 Stimmen der Regionalverbände teilen sich nach einem mitgliederabhängigen Schlüssel auf die Regionalverbände Süd (51), West (29), Nord (24), Nordost (22) und Südwest (14) auf. Hinzu kommen die Ehrenmitglieder und die Mitglieder der Rechtsorgane, der Revisionsstelle und der Ausschüsse, die mit beratender Stimme teilnehmen.

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