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DFB erneut im Visier der Staatsanwaltschaft

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Fussball - DFB  

Staatsanwaltschaft besucht den DFB

14.12.2011, 13:48 Uhr | dpa

DFB erneut im Visier der Staatsanwaltschaft. Der DFB residiert in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise. (Foto: imago)

Der DFB residiert in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise. (Foto: imago)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Besuch von der Staatsanwaltschaft Frankfurt bekommen. Hintergrund sei ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt in Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten beim Erwerb der Spielervermittler-Lizenz, erklärte die Behörde und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins "kicker". Das zugrundeliegende Ermittlungsverfahren werde "wegen des Verdachts der Bestechlichkeit/Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr ... gegen Unbekannt wegen Manipulationen im Verfahren zum Erwerb der FIFA-Spielervermittler-Lizenz geführt", teilte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu mit.

Der Durchsuchungsbeschluss werde in den Geschäftsräumen des DFB in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise vollstreckt. Nach Angaben des Verbandes hätten sich die Beamte der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen und des Polizeipräsidiums Frankfurt mit Gesprächen begnügt, Räume seien nicht durchsucht worden.

Sind die Antworten käuflich gewesen?

Der "kicker" hatte im Herbst 2010 berichtet, dass die Antworten auf die Spielervermittlerprüfung für 2000 Euro im Vorfeld des Tests zu erwerben sind. Die FIFA hatte seinerzeit auf die Veröffentlichung reagiert, in dem sie die Antworten ihren Nationalverbänden nicht mehr wie zuvor vor dem Prüfungstermin mitgeteilt hatte. Die Staatsanwaltschaft konnte bisher nach eigenen Angaben nicht ermitteln, wie die Ergebnisse zu den schriftlichen Prüfungen vorab an die Journalisten gelangen konnten.

FIFA: Der DFB ist zuständig

Der DFB, so die Behörde, sei als Mitgliedsland der FIFA für die Prüfungen in Deutschland zuständig. Diese fänden zweimal im Jahr weltweit nahezu gleichzeitig statt. 15 Fragen würden von der FIFA vorgegeben, die restlichen fünf vom jeweiligen Nationalverband gestellt. Die FIFA übermittle dazu ihre Prüfungsfragen samt Antworten per Fax.

Bereits im Oktober eine Durchsuchung

DFB-Mediendirektor Ralf Köttker stellte klar: "Es geht hier ausdrücklich nicht um ein Verfahren gegen den DFB, ermittelt wird von den Behörden gegen Unbekannt. Als Zeuge unterstützt der DFB die Staatsanwaltschaft selbstverständlich bei den laufenden Ermittlungen." Bereits am 24. Oktober war die DFB-Zentrale von Beamten durchsucht worden. Damals ging es um die Ermittlungen gegen Schiedsrichter wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Das Verfahren läuft noch und hat für viele Schlagzeilen gesorgt, weil auch Bundesliga-Referees betroffen sind.

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