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Fandel-Attacke: Dänischer Fan muss horrende Strafe zahlen

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Horrende Strafe für Angriff auf Fandel

10.01.2012, 15:48 Uhr | dpa, dapd

Fandel-Attacke: Dänischer Fan muss horrende Strafe zahlen. Erwischt: Ein Fan greift Schiedsrichter Herbert Fandel (links) an, der einen Dänen vom Platz gestellt hat. Dänemarks Spieler Michael Gravgaard (Mitte) versucht zu retten, was zu retten ist. (Quelle: dapd)

Erwischt: Ein Fan greift Schiedsrichter Herbert Fandel (links) an, der einen Dänen vom Platz gestellt hat. Dänemarks Spieler Michael Gravgaard (Mitte) versucht zu retten, was zu retten ist. (Quelle: dapd)

Rund viereinhalb Jahre nach einer Attacke auf den deutschen FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel bei einer Partie in Kopenhagen ist ein dänischer Fan zu einer horrenden Geldstrafe verurteilt worden. Der 33-Jährige muss 1,87 Millionen Kronen (etwa 250.000 Euro) Schadensersatz an den dänischen Fußballverband (DBU) zahlen, wie ein Berufungsgericht entschied. Die Richter verdoppelten damit die in der ersten Instanz im Jahr 2009 verhängte Summe.

Ronni Noervig war im Juni 2007 beim EM-Qualifikationsspiel Dänemarks gegen Schweden im Kopenhagener Stadion Parken beim Stand von 3:3 auf den Platz gestürmt, nachdem Fandel in der 89. Minute einen Elfmeter gegen die Gastgeber verhängt und den Dänen Christian Poulsen des Feldes verwiesen hatte.

Fan bezeichnet Vorfall als "Idiotie"

Der Fan sprang Fandel an, der das Spiel danach abbrach. Die Partie wurde von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) als 3:0-Sieg für Schweden gewertet, das sich in Gruppe F gemeinsam mit Spanien für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz qualifizieren konnte. Dänemark schied dagegen aus. Der dänische Verband und der Stadionbetreiber hatten damals empfindliche finanzielle Einbußen erlitten, weil die UEFA eine Platzsperre für zwei Heimspiele sowie eine Geldbuße von 61.000 Euro verhängte.

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Noervig, der den Zwischenfall zutiefst bedauert hat, musste bereits eine Haftstrafe von 20 Tagen verbüßen. Der 33-Jährige hatte gegen ein erstes Urteil aus dem Jahr 2009 Berufung eingelegt mit der Begründung, er könne die Strafe von umgerechnet 121.000 Euro nicht bezahlen. Außerdem sei er von niemandem an dem Eindringen auf das Spielfeld gehindert worden und darüber hinaus zum Zeitpunkt der Tat betrunken gewesen. Seinen Platzsturm bezeichnete Noervig als "Idiotie". Doch statt die Strafe zu mildern, verdoppelte das Berufungsgericht den Betrag.

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