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Lennart Johansson fordert Sepp Blatter zum Rücktritt auf

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Johansson fordert "Diktator" Blatter zum Rücktritt auf

03.02.2012, 13:02 Uhr | t-online.de, dpa

Lennart Johansson fordert Sepp Blatter zum Rücktritt auf. Lennart Johansson und Sepp Blatter werden keine Freunde mehr.  (Quelle: imago)

Lennart Johansson und Sepp Blatter werden keine Freunde mehr. (Quelle: imago)

Wie gut, dass sich Rivalitäten mitunter über Jahre halten. Nun steigt auch der frühere UEFA-Chef Lennart Johansson in den Ring der Kritiker von FIFA-Präsident Sepp Blatter. Der 82 Jahre alte Schwede hat seinen Schweizer Kollegen mit deutlichen Worten zum Rücktritt aufgefordert und Michel Platini als dessen Nachfolger vorgeschlagen. Johansson kritisierte seinen ehemaligen Rivalen für die Führung des Fußball-Weltverbands. "Es kann nicht sein, dass ein Mann diktiert und alle Entscheidungen im Weltfußball trifft", sagte er dem BBC World Service. "Es gibt nicht viel mehr zu tun als den Betreffenden loszuwerden."

Johansson hatte die Europäische Fußball-Union von 1990 bis 2007 angeführt und 1998 einen erbitterten Machtkampf um die FIFA-Präsidentschaft gegen Blatter verloren. "Ich liebe ihn nicht, wir feiern kein Weihnachten zusammen, aber ich respektiere sein Wissen", sagte er, "ich mag einfach seine Diktatur nicht. Einige werden ihn respektieren, aber die Mehrheit wird sagen, dass er nicht gut ist."

Blatters Ankündigung des Rückzugs ist nicht genug

In seinem Nachfolger Platini sähe Johansson den optimalen neuen FIFA-Boss: "Er hat versucht fair zu sein, er ist unvoreingenommen, er lässt Diskussionen zu und er respektiert Entscheidungen, die von der Mehrheit getroffen wurden."

Der 75 Jahre alte Blatter war im vergangenen Juni für seine vierte Amtszeit gewählt worden und hatte angekündigt, sich 2015 zurückziehen zu wollen. Zuletzt waren der Schweizer und der korruptionsgeschädigte Verband durch eine Notiz von Generalsekretär Jerome Valcke erneut in Erklärungsnot geraten. Diese könnte auf einen Insider-Deal zwischen Blatter und dem früheren FIFA-Vize Jack Warner bei der Vergabe von TV-Rechten für die Weltmeisterschaften 2010/2014 hindeuten.

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