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DFB-Boss Zwanziger: Kein Ehrenpräsident

28.02.2012, 12:34 Uhr | sid

DFB-Boss Theo Zwanziger: Kein Ehrenpräsident. Theo Zwanziger sieht seine Zukunft bei der FIFA. (Quelle: imago)

Theo Zwanziger sieht seine Zukunft bei der FIFA. (Quelle: imago)

Der nach acht Jahren scheidende DFB-Boss Theo Zwanziger verzichtet im Gegensatz zu seinen Vorgängern Egidius Braun und Gerhard Mayer-Vorfelder auf das Amt des DFB-Ehrenpräsidenten. Damit kehrt der 66 Jahre alte Jurist dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach dem Außerordentlichen Bundestag den Rücken und wird sich in Zukunft auf seine Arbeit beim Weltverband FIFA konzentrieren.

"Einen dritten Ehrenpräsidenten kann es nicht geben. Das schließen die DFB-Statuten aus, die ich selbst entwickelt habe. Wolfgang Niersbach hat mir zwar angeboten, die Statuten zu ändern, aber das kommt für mich nicht infrage. Es ist mir nicht wichtig. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass ich in meinen acht Jahren als DFB-Präsident gute Entscheidungen getroffen habe und der Verband gut dasteht. Zudem gehe ich nie in ein Gremium, in dem ich schon mal den Vorsitz hatte. Das habe ich noch nie gemacht", sagte Zwanziger. Damit werden weiter nur Braun und Mayer-Vorfelder als DFB-Ehrenpräsidenten geführt.

Vorzeitige Rücktrittsentscheidung bereits im Sommer

Braun hat Sitz und Stimme im DFB-Präsidium, fehlte zuletzt aber zumeist krankheitsbedingt. Mayer-Vorfelder hat zwar ebenfalls einen Sitz im DFB-Vorstand, ist im Gegensatz zu Braun aber nicht stimmberechtigt.

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Derweil enthüllte Zwanziger, dass er bereits Monate vor seiner offiziellen Rücktrittserklärung Anfang Dezember entschieden habe, sein Amt vorzeitig aufzugeben. "Das war schon im vergangenen Sommer. Und es hing vor allem mit meiner Wahl in die Exekutive der FIFA und der daraus resultierenden Belastung zusammen. Damit habe ich ja nie gerechnet. Nicht nur, weil ich dachte, dass Franz Beckenbauer weitermacht. Ich war nach Beckenbauers Rücktritt der festen Überzeugung, dass es jemand aus der Liga macht. Aber beispielsweise ein Uli Hoeneß betrachtet die Dinge lieber von außen als von innen", sagte Zwanziger.

"Löw muss unbedingt Bundestrainer bleiben"

Unabhängig vom Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der EURO 2012 hat sich Zwanziger für eine langfristige Bindung von Nationalcoach Joachim Löw ausgesprochen. "Selbst wenn mal was bei der EM sportlich nicht ganz funktioniert, muss Löw unbedingt Bundestrainer bleiben. Er ist ein Glücksfall für den DFB", sagte er.

Löw und seine Assistenten Hansi Flick und Andreas Köpke sowie Teammanager Oliver Bierhoff stehen beim DFB noch bis nach der WM 2014 in Brasilien unter Vertrag.


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