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Löw hält am EM-Ziel Titelgewinn fest

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Trotz Störfällen: Löw hält am Titelziel fest

16.05.2012, 16:00 Uhr | dpa

Löw hält am EM-Ziel Titelgewinn fest. Bundestrainer Joachim Löw hält am EM-Ziel Titelgewinn fest.

Bundestrainer Joachim Löw hält am EM-Ziel Titelgewinn fest. (Quelle: dpa)

Porto Cervo (dpa) - Joachim Löw mag noch so sehr mit den vielen Störfällen in der Vorbereitung hadern, vom Ziel des Titelgewinns bei der Fußball-Europameisterschaft rückt er nicht ab.

"Stand heute sind wir völliger Außenseiter", antwortete der Bundestrainer auf Sardinien zunächst auf die Frage, ob er seine Ansprüche aktuell zurückschraube. Das war natürlich nur ein Scherz. "Nein", fuhr er mit fester Stimme fort, "ich ändere nicht ständig meine Erwartungen." Er sei "absolut tiefenentspannt", schummelte der 52-Jährige sogar bei seiner ersten Ansprache an die Fußball-Nation während des Trainingslagers auf der italienischen Ferieninsel, wo er inzwischen immerhin mit 17 Akteuren arbeiten kann. "Die Vorbereitung wird letztendlich ganz gut hinhauen mit allen Hürden, die wir haben", versprach Löw den Fans daheim: "Unsere Mannschaft wird gut präpariert ins Turnier gehen."

Löw verwies 24 Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo nochmals auf die "Weltklasseleistungen" seines jungen Teams bei etlichen Länderspielen in der jüngeren Vergangenheit, sprach von Spitzenwerten im läuferischen Bereich und bei Ballkontaktzeiten. Einziges Problem: Schweinsteiger, Klose, Podolski & Co. müssen bis zum ersten Turnierspiel am 9. Juni wieder in ihrer besten Verfassung sein. "Wer im Turnier weit kommen will, braucht sechsmal eine Topleistung - von allen", betonte Löw.

Das Eintreffen der fünf Dortmunder Double-Sieger auf Sardinien und die bevorstehende Ankunft der spanischen Meister Mesut Özil und Sami Khedira am Sonntag im zweiten Camp in Südfrankreich hat die Stimmung des Bundestrainers aufgehellt. Mit Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Mario Götze, Ilkay Gündogan und Sven Bender führte er am Vormittag gleich Einzelgespräche. "Sie haben gemerkt, dass die Feierlichkeiten sehr anstrengend sein können", berichtete Löw danach lächelnd.

Das BVB-Quintett sei "ohne Blessuren" angereist und blicke mit Vorfreude den anstehenden neuen Aufgaben entgegen. "Sie zeigen schon wieder Motivation, hier im Training Gas zu geben", berichtete Löw. Am Mittwoch bekam der DFB-Tross im Teamhotel auch unangekündigten Besuch von Dopingkontrolleuren, die fünf Spieler testeten.

Löw rief mit dem Eintreffen der Dortmunder einen "sich langsam aufbauenden Konkurrenzkampf" aus. Leistungen in Bundesliga oder Pokal spielten für ihn keine Rolle mehr: "Entscheidend ist jetzt, was ein Spieler hier vor Ort zeigt." Hochbelastete Borussen wie Hummels und Schmelzer sollen zunächst dosiert üben, die längere Zeit verletzten Mario Götze und Sven Bender müssen dagegen sofort richtig ran. "Sie müssen jetzt draufpacken", kündigte Löw an. Dies gelte ebenfalls für die in der Rückrunde lange ausgefallenen Per Mertesacker und Miroslav Klose.

Ein Spezialprogramm soll auch Lukas Podolski nach muskulären Problemen und dem bitteren Bundesliga-Abstieg mit dem 1. FC Köln wieder herstellen. Löw plant fest mit dem gebürtigen Polen für seine EM-Wunschelf: "Wir brauchen wie bei der WM 2010 wieder einen starken Lukas Podolski." Nach dem Umzug von Sardinien nach Südfrankreich am Freitag soll der Außenstürmer ins Mannschaftstraining einsteigen.

Löw wird zum Pragmatiker. Er hat sich davon verabschiedet, alle geplanten Trainingsinhalte "voll umfänglich durchziehen" zu können. Das intensive Einüben von Standards etwa muss ausfallen: "Wir werden trotzdem das eine oder andere Standardtor schießen", glaubt er. Auch erste taktische Überlegungen gab Löw preis: So betrachtet er den wendigen und ballgewandten Gladbacher Marco Reus, "einen der Spieler der Saison", auch als Alternative für das Sturmzentrum, "wenn es ganz eng ist im Strafraum. Er ist anspielbar in der letzten Linie."

Flexibilität ist gefragt. Da Löw erst nach dem Eintreffen der Bayern-Spieler am 25. Mai mit der gesamten Mannschaft arbeiten kann, erwägt er, in Südfrankreich oder auch nach dem Bezug des EM-Quartiers in Polen am 4. Juni noch Übungsspiele gegen Juniorenteams zu bestreiten. Fix sind die Länderspiele am 26. Mai in Basel gegen die Schweiz sowie am 31. Mai in Leipzig gegen Israel. "Ein offizielles Spiel kommt nicht dazu", erklärte Löw.

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