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FIFA-Chef Blatter will Elfmeterschießen abschaffen

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Blatter sucht Alternative zum Elfmeterschießen

25.05.2012, 14:36 Uhr | dpa, dapd

FIFA-Chef Blatter will Elfmeterschießen abschaffen. Joseph Blatter übt Kritik am Elfmeterschießen. (Quelle: dpa)

Joseph Blatter übt Kritik am Elfmeterschießen. (Quelle: dpa)

FIFA-Präsident Joseph Blatter hat seine Kritik an Entscheidungen im Elfmeterschießen erneuert. "Fußball kann eine Tragödie sein, wenn es zum Elfmeterschießen kommt. Fußball ist ein Mannschaftssport, und wenn es zum Duell eins gegen eins kommt, verliert er seinen Grundgedanken", sagte der 76 Jahre alte Schweizer beim 62. Kongress des Weltverbandes in Budapest.

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Mit Blick auf die Task Force Football 2014 unter dem Vorsitz von Franz Beckenbauer sagte Blatter: "Vielleicht können sie eine Lösung finden, vielleicht nicht heute, aber in der Zukunft." Nach einer 20-minütigen Sitzungspause betonte Blatter allerdings, dass seine Worte nicht missverstanden werden sollten. "Ich habe nie gesagt, dass wir das Elfmeterschießen abschaffen sollten", erklärte Blatter.

Blatter erhofft sich "großen Schritt nach vorne"

Zu Beginn des Kongresses hatte Blatter alle 208 Mitgliedsländer in die Pflicht genommen. "Ich fordere Sie auf, Ihre Verantwortung wahrzunehmen, damit wir am Ende dieses Kongresses sagen können: Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht", sagte Blatter.

Die Versammlung aller Mitgliedsverbände der FIFA soll über einige Reformschritte abstimmen. Nach den zahlreichen Korruptionsfällen der Vergangenheit will die FIFA damit wieder Transparenz und Glaubwürdigkeit herstellen. "Es geht darum, dass wir unsere Probleme lösen. Das schaffen wir nur zusammen. Blicken wir nach vorne in eine schöne und bessere Zukunft", sagte Blatter in seiner Ansprache.

Scharfe Kritik an Blatter und Zwanziger wird laut

Das Bestreben nach Transparenz kommt nicht von ungefähr. Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied von Transparency International Deutschland, hat harsche Kritik an Blatter und dem ehemaligen DFB-Vorsitzenden Theo Zwanziger geübt. Die von Blatter versprochene "Anpassung an die Moderne" des Fußball-Weltverbandes stellte Schenk insofern infrage, als die "Moderne von Blatter etliche Jahre zurückliegt". Gerade im Umgang mit der eigenen Vergangenheit sei bei der FIFA "viel Heuchelei im Spiel", sagte Schenk weiter.

Theo Zwanziger warf die 59-Jährige vor, die erarbeiteten Inhalte nicht ausreichend zu kommunizieren. Zudem würde Zwanziger bei der Vergangenheitsaufarbeitung immer nur die WM-Vergabe an Katar ansprechen, andere Dinge aber, wie die Vergaben an Russland oder auch 2006 an Deutschland ausblenden. "Zwanziger zeigt mit dem Finger nur auf andere, man muss auch bereit sein, vor der eigenen Haustüre zu kehren", erklärte Schenk.

FIFA übernimmt Versicherung für Profis

Einen ersten Entscheid brachte der Kongress bereits hervor. Die FIFA übernimmt in Zukunft die Versicherungen für Profis bei Länderspielen. Um die Versicherungen von Spielern, die für ihre Nationalmannschaften abgestellt sind, hatte es in der Vergangenheit immer wieder Streit zwischen den Vereinen auf der einen und den Verbänden auf der anderen Seite gegeben. Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte bereits auf ihrem Kongress in Istanbul Ende März deutlich höhere Entschädigungszahlungen an Vereine beschlossen, wenn sich ein Profi bei einem Länderspiel verletzt.

Die FIFA zahlt vom 1. September an 75 Millionen Dollar an Versicherungsprämien. Verletzt sich ein Profi in einem Länderspiel, zahlt die Versicherung maximal bis zu 27.000 Dollar pro Tag und maximal bis zu 9,7 Millionen Dollar pro Jahr. Berücksichtigt wird bei den Leistungen nur das Grundgehalt des betroffenen Spielers.

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