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Deutschland besiegt Israel: Joachim Löw will die Handbremse lösen

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Entspannter Löw verspricht: Handbremse wird gelöst

01.06.2012, 09:14 Uhr | dpa

Deutschland besiegt Israel: Joachim Löw will die Handbremse lösen. Die deutschen Spieler feiern das Auftakttor im Test gegen Israel.

Die deutschen Spieler feiern das Auftakttor im Test gegen Israel. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Nach dem hart erarbeiteten Erfolg gegen Israel sieht Joachim Löw die EM-Vorbereitung im Plan. Die nächste Woche ist für den Bundestrainer noch ganz wichtig. Nicht nur, was Bastian Schweinsteiger betrifft.

Joachim Löw gab sich entspannt und beruhigte die Fußball-Nation. Die erfolgreiche Rückkehr des Bayern-Blocks bei der siegreichen, aber zähen Turnier-Generalprobe ordnete der Chef der deutschen EM-Mission als optimistisches Zeichen ein, auch wenn beim 2:0-Sieg der Nationalmannschaft am Donnerstagabend gegen harmlose Israelis längst nicht alles rund lief.

"Man ist nicht völlig zufrieden, aber auch nicht in Sorge. Ich bin irgendwie im Gleichgewicht. Ich kann viele Dinge einordnen", erklärte der Bundestrainer nach einer Partie, die Löw viele wertvolle Erkenntnisse lieferte, obwohl sein Team vor 43 241 Zuschauern in der Leipziger Arena nicht ernsthaft gefordert worden war.

"Ich weiß, dass es in der Vorbereitung auch eine Handbremse gibt, die dann gelöst wird", erklärte Löw mit Blick auf den EM-Ernstfall am 9. Juni gegen Portugal. Schon dieses Mal erkannte der DFB-Chefcoach Fortschritte gegenüber dem irritierenden 3:5 gegen die Schweiz. "Es war ordentlich, die ganze Abwehr war in diesem Maße nicht ganz so gefordert, war aber auch nicht so offen. Das Mittelfeld war strukturierter in der Defensive. Da war mehr Ordnung", analysierte der Freiburger, bevor für ihn am Freitag mit der DFB-Delegation der Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz auf dem Programm steht.

Vor allem ein Punkt ist mit dem Erfolg gegen Israel völlig von Löws Sorgenliste gestrichen. Die Vize-Bayern, die in Meisterschaft, DFB-Pokal und vor allem in der Champions League jeweils den ganz großen Triumph verpasst haben, haben auf die neue Aufgabe umgeschaltet. "Die Bayern-Spieler sind wieder in der Spur", konnte der Bundestrainer verkünden. Gleich sieben standen in der Startelf.

Torwart Manuel Neuer strahlte sofort wieder Souveränität aus. Mit Jérome Boateng, wie seine Abwehrkollegen eher in der Spieleröffnung gefragt, auf der rechten Seite zeigte sich Löw zufrieden. Kapitän Philipp Lahm zeigte links seine gewohnten Stärken. Toni Kroos und Thomas Müller versuchten im Mittelfeld viel - und vorn machte Mario Gomez das, was alle von ihm erwarten - er traf.

Gomez' 1:0 (40.) und das 2:0 durch den wieder starken Joker André Schürrle acht Minuten vor dem Ende sorgten für allgemeine Zufriedenheit im deutschen Lager. "Der Sieg gibt ein bisschen Rückenwind", sagte Per Mertesacker, stellte aber auch klar: "Das Turnier wird der Prüfstand." Der sich steigernde Lukas Podolski unterstrich: "Wir arbeiten auf Portugal hin. Ich habe schon mal gesagt: Da muss der Rasen brennen."

Das größte Fragezeichen heißt Bastian Schweinsteiger. Der Bayern-Profi soll nach der Anreise der Nationalmannschaft ins EM-Quartier nach Polen an diesem Montag ins Teamtraining einsteigen. "Schweinsteiger war jetzt das erste Mal wieder schmerzfrei", berichtete Löw nach dem Länderspiel.

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