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Liga-Präsident Rauball fordert Blatter zum Rücktritt auf

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Rauball will Blatter-Rücktritt

13.07.2012, 20:04 Uhr | dpa

Liga-Präsident Rauball fordert Blatter zum Rücktritt auf. Reinhard Rauball (li.) kritisiert FIFA-Präsident Joseph Blatter. (Quelle: imago)

Reinhard Rauball (li.) kritisiert FIFA-Präsident Joseph Blatter. (Quelle: imago)

Ligapräsident Reinhard Rauball hat FIFA-Präsident Joseph Blatter zum Rücktritt aufgefordert. "Nach dem derzeitigen Stand sollte Sepp Blatter seine Amtsgeschäfte schnellstmöglich in andere Hände geben. Für einen Reformprozess braucht die FIFA jemanden, der gewillt ist, einen Neuanfang zu machen", sagte Rauball der Zeitung "Die Welt".

Der Vereinspräsident von Borussia Dortmund ergänzte nach dem Bekanntwerden des Ausmaßes der Korruptionsaffäre im Fußball-Weltverband: "Es ist immer schwierig, jemanden einzubinden, der selbst Teil der Umstände ist, die einen Reformprozess erst erforderlich gemacht haben."

"Sorgfaltspflicht nicht erfüllt"

Rauball habe Blatter seine Betroffenheit persönlich am Telefon mitgeteilt. "Er hatte Kenntnis von diesen Geldbewegungen, wenngleich erst deutlich später. Deshalb hat er die Sorgfaltspflicht gegenüber den Mitgliedsverbänden nicht erfüllt", sagte Rauball.

Es liege mehr im Argen, als bisher bekannt ist, sagte Rauball. Er forderte zudem, einen Außerordentlichen FIFA-Kongress einzuberufen, die Fakten aufzuklären und dass Joao Havelange nicht mehr Ehrenpräsident sein dürfe.

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Auch Zwanziger kritisiert Blatter

Auch FIFA-Exekutivmitglied Theo Zwanziger äußerte sich entsetzt über die öffentlich gewordenen Details der Schmiergeldaffäre. "Ich muss ehrlich zugeben, es bedrückt mich sehr, was ich dort lesen musste", sagte Zwanziger nach dem intensiven Studium der Akten und forderte neben Konsequenzen für Havelange auch eine rückhaltlose Aufklärung.

"In der Einstellungsverfügung sind viele Informationen enthalten, die von unabhängiger Seite nochmals überprüft werden müssen. Auch unter ethischen und moralischen Gesichtspunkten. Ohne Rücksicht auf Namen, Nationalitäten oder was auch immer", sagte Zwanziger und fügte hinzu: "Gleiches gilt übrigens auch für die WM-Vergaben nach Katar, Russland und alle weiteren Dinge, um die sich viele Gerüchte ranken."

Schmiergelder in Millionenhöhe

Vom mittlerweile insolventen Medien- und Marketingunternehmen ISMM/ISL hatten der Brasilianer Havelange und sein Landsmann Ricardo Teixeira vornehmlich in den 90er Jahren Schmiergelder in Millionenhöhe erhalten. Dies ging aus der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Zug hervor.

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