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Blatter bleibt: "Bin ein glücklicher Präsident"

17.07.2012, 16:31 Uhr | dpa

Sepp Blatter bleibt: "Bin ein glücklicher Präsident". Ein glücklicher FIFA-Präsident sieht anders aus. Sepp Blatter steht mächtig in der Kritik. (Quelle: dpa)

Ein glücklicher FIFA-Präsident sieht anders aus. Sepp Blatter steht mächtig in der Kritik. (Quelle: dpa)

Joseph Blatter bleibt. Der umstrittene FIFA-Chef kommt den Forderungen nach seinem Rücktritt nicht nach und sieht sich weiter als treibende Kraft beim Reformprozess im schwer angeschlagenen Fußball-Weltverband. Das Exekutivkomitee ernannte auf seiner Sitzung den deutschen Richter Joachim Eckert und den amerikanischen Staatsanwalt Michael Garcia zu den Vorsitzenden der beiden Kammern der neuen Ethikkommission, die den Kampf gegen die Korruption voranbringen soll.

"Ich bin ein glücklicher Präsident, weil unser Reformprozess weitergeht. Ich als Präsident werde diesen Reformprozess weiter begleiten", sagte Blatter, der bei der Pressekonferenz in der FIFA-Zentrale in Zürich allerdings viele unangenehme Fragen zum Schmiergeldskandal und zum gestörten Verhältnis zum deutschen Fußball beantworten musste.

Blatter will weiter Präsident der FIFA bleiben

Rauball erneuert seine Kritik am Schweizer.

Rauball erneuert seine Kritik am Schweizer.


Zwanziger: "Blatter ist absolut tragbar"

Theo Zwanziger stellte sich als Mitglied der FIFA-Führungsriege vor den 76-jährigen Schweizer. "Aus Sicht der FIFA-Exekutive ist er absolut tragbar. Der Reformprozess wäre gar nicht weitergegangen ohne ihn", sagte der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ein Rücktritt Blatters, wie ihn der deutsche Ligapräsident Reinhard Rauball gefordert hatte, sei kein Thema gewesen, bekräftigte Zwanziger: "Ich hatte keinen Auftrag, ihn zu fordern." Blatter sei
nicht der Beschuldigte in diesem Prozess, das solle man zur Kenntnis nehmen.

Auch Blatter bestätigte, dass in der über zweistündigen Sitzung nicht darüber gesprochen worden sei. "Über die Position des FIFA-Präsidenten kann nur der Kongress entscheiden", meinte der Schweizer und sagte auf eine Frage zu der Rücktrittsforderung des deutschen Ligapräsidenten Rauball: "Verstehen Sie: Wenn ich jedes Mal reagieren würde, wenn irgendjemand auf der Welt sagt, trete zurück, dann würde ich mich blau und grün ärgern."

Vollständige Aufarbeitung vonnöten

Blatter will jetzt den Reformprozess weiter vorantreiben. Der Ethikkodex wurde verabschiedet, die beiden neuen Kammern der Ethikkommission besetzt. Der 64 Jahre alte Richter Eckert, einer der beiden neuen starken Männer, leitet die 6. Strafkammer des Landgerichts München und ist dort auf Wirtschaftsverfahren spezialisiert. Er soll in einer juristisch ähnlichen Konstruktion wie beim DFB ein Sportgericht der FIFA leiten. Garcia arbeitet in den USA als Ankläger. Er soll in der Ethikkommission einer Art Kontrollausschuss vorsitzen. "Die Vorsitzenden der beiden Kammern sind komplett unabhängig", sagte Blatter. Die FIFA werde allen Entscheidungen der neuen Ethikkommission folgen.

Nachdem sich die IOC-Exekutive am Wochenende in London mit der Causa FIFA beschäftigt, forderte auch Thomas Bach eine vollständige Aufarbeitung. "Es sollte aus meiner Sicht alles aufgeklärt werden", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Ich weiß und wusste nichts von weiteren Personen", erklärte Blatter nun auf die Frage, ob es in der ISL-Affäre weitere Schmiergeldzahlungen gegeben habe.

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