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Matthias Sammer gratuliert DFB zum "Ecken und Kanten"-Mann Dutt

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Reichlich Lob für Dutt-Verpflichtung

27.07.2012, 12:28 Uhr | dpa

Matthias Sammer gratuliert DFB zum "Ecken und Kanten"-Mann Dutt. Robin Dutt ist der neue Sportdirektor des DFB.

Robin Dutt ist der neue Sportdirektor des DFB. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Robin Dutt genießt schon vor seinem Amtsantritt als DFB-Sportdirektor reichlich Vertrauen im deutschen Fußball. Neben seinem früheren Verein und ehemaligen Weggefährten begrüßt auch sein Vorgänger auf dem Posten des obersten Nachwuchsförderers die Berufung des 47-Jährigen.

"Ich gratuliere dem Deutschen Fußball-Bund. Ich glaube, das ist eine sehr, sehr gute Entscheidung", sagte Matthias Sammer dem Pay-TV-Sender Sky Sport News HD.

Dabei implizierte der Sportvorstand des FC Bayern München, dass auch sein Nachfolger wie er selbst ein unbequemer Zeitgenosse sein könne. "Was mir bei ihm schon immer aufgefallen ist: Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten", betonte Sammer, "ich weiß, dass das der Verband auch braucht. Man muss nicht immer zu allem Ja und Amen sagen." Sammer hatte Anfang Juli seinen Vertrag mit dem DFB gelöst und war zum deutschen Rekordmeister gewechselt. Der frühere Bundesliga-Coach Dutt war am Mittwoch vorgestellt worden und hat einen Vertrag bis 2016 unterschrieben.

Dutt sei ein "absoluter Fußball-Fachmann", bekräftigte Sammer. Eine Meinung, der sich selbst der Verein wortgleich anschloss, der sich noch im April vom Trainer Dutt getrennt hatte. "Auch wenn es am Ende nicht das Happy End gab, ändert das nichts an der Tatsache, dass er ein absoluter Fußballfachmann ist", sagte Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen.

Dass Dutt - Lehrgangsbester des DFB-Fußballlehrer-Lehrgangs an der Deutschen Sporthochschule im Jahr 2005 - von der Trainerbank in die rein konzeptionelle Arbeit wechselt, überrascht auch frühere Begleiter. "Robin ist ein sehr intelligenter, sehr konzeptionell denkender und sehr fleißiger Mensch. Er wird mit Joachim Löw sicher besser zurechtkommen als Matthias Sammer, weil er auch kooperativer ist", sagte der Sportdirektor von Dutts früherem Verein SC Freiburg, Dirk Dufner, der Nachrichtenagentur dpa. "Ich habe mich aber auch ein wenig gewundert, weil Robin sehr gerne Trainer war und sicherlich schnell wieder in die Bundesliga hätte zurückkehren können", meinte der 44-Jährige.

SC-Präsident Fritz Keller hält Dutt für einen "sehr fähigen Trainer und für das Aufgabengebiet des Sportdirektors absolut geeignet. Wir hatten noch nie eine so hohe Quote von eigenen Jugendspielern bei den Profis wie unter Dutt", sagte der Winzer und Gastronom der "Stuttgarter Zeitung".

Dutt hatte die Freiburger von 2007 bis 2011 trainiert und davor fünf Jahre für die Stuttgarter Kickers gearbeitet. Deren damaliger Präsident Dirk Eichelbaum sagte den "Stuttgarter Nachrichten": "Als Robin Dutt während meiner Amtszeit die Stuttgarter Kickers trainierte, gab es zwei Trainer in der Regionalliga, bei denen klar war, dass sie dort nicht verharren werden. Das war Bruno Labbadia in Darmstadt und Robin Dutt. Ich freue mich für ihn."

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