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Kicker-Ticker: Kapitänsbinde bringt Kuranyi kein Glück

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Kapitänsbinde bringt Kuranyi kein Glück

28.07.2012, 16:18 Uhr | dpa, sid

Kicker-Ticker: Kapitänsbinde bringt Kuranyi kein Glück. Schlechter Einstand: Kapitän Kevin Kuranyi hat mit Dynamo Moskau erneut verloren. (Quelle: imago)

Schlechter Einstand: Kapitän Kevin Kuranyi hat mit Dynamo Moskau erneut verloren. (Quelle: imago)

Dem ehemaligen Nationalspieler Kevin Kuranyi bringt die Kapitänsbinde beim russischen Erstligisten Dynamo Moskau offenbar kein Glück. Der Stürmer verlor mit Dynamo zum Auftakt des zweiten Spieltags der Premier Liga bei Titelverteidiger Zenit St. Petersburg mit 0:2 (0:1). In der Vorwoche hatte der 30-Jährige, der vor der Saison zum Kapitän ernannt wurde, mit Moskau bei Wolga Nischni Nowgorod eine 0:1-Niederlage kassiert.

Ohne Punkt und Tor steht Moskau damit vorerst am Tabellenende, St. Petersburg übernahm mit sechs Zählern zunächst die Führung. Alexander Kerzhakow hatte den früheren UEFA-Pokalsieger in der zehnten Minute in Führung gebracht. Den Endstand erzielte der italienische Nationalspieler Domenico Criscito (71.), der wegen möglicher Verstrickungen in Spielmanipulationen nicht für die EM nominiert worden war.

 (Quelle: t-online.de)

Gladbach: de Jong ohne Stammplatz?

Der Kampf um die Stammplätze bei Borussia Mönchengladbach ist eröffnet. Bis zum Saisonstart am 25. August in Hoffenheim muss sich Trainer Lucien Favre entscheiden. Trotz der 14 Millionen Euro Ablöse, die Gladbach für Luuk de Jong an den FC Twente Enschede überwies, hat der Niederländer unter Favre keine Stammplatzgarantie. "Geld ist manchmal ein schlechter Meister", sagte der Trainer der "Bild"-Zeitung.

"De Jong hat seine Tore in Holland geschossen. In Deutschland ist das Tempo höher, die Qualität der Gegner besser", legt Favre jetzt in der "Süddeutschen Zeitung" nach. Neben de Jong kämpfen Igor de Camargo, Mike Hanke, Peniel Mlapa, Branimir Hrgota und Talent Amin Younes um die zwei Plätze an vorderster Front. Druck auf de Jong übt vor allem de Camargo aus, der beim Test gegen 1860 München (4:2) gleich doppelt traf. Gewinner der Vorbereitung ist allerdings ein anderer Spieler, den bislang noch keiner auf der Rechnung hatte: Younes. Der Deutsch-Libanese spielt den klassischen Zehner. Favre ist begeistert: "Amin ist sehr gut, er sorgt immer für Torgefahr, ist stark im Eins gegen Eins, kann vorne überall spielen."

Marco Reus nicht ersetzbar

Der Abgang von Nationalspieler Marco Reus zum Double-Gewinner Borussia Dortmund hat eine klaffende Lücke in Gladbach hinterlassen. "Ihn zu ersetzten ist total unmöglich. Total unmöglich! Er war an 90 Prozent unserer Tore beteiligt", sagte Favre der "Süddeutschen Zeitung": "Er hat noch so viel Potenzial, das ahnt man in Deutschland noch gar nicht. Seine Spielintelligenz ist unglaublich, er versteht alles."

Hoffenheim verzichtet wohl auf Real-Star

1899 Hoffenheim hat die Bemühungen um den spanischen Stürmer Joselu von Real Madrid eingestellt. "Zu teuer", sagte Trainer Markus Babbel zu den Forderungen der Madrilenen. Der 22 Jahre alte Stürmer kam bisher meist in Madrids zweiter Mannschaft zum Einsatz.

Acht bis zehn Millionen Euro rufen die Königlichen für den in Stuttgart geborenen Joselu auf. "Zehn Millionen Euro für einen Drittligaspieler sind nicht nachvollziehbar", sagte Babbel. Hoffenheim hatte zwei Gebote für Joselu abgegeben. Mehr als fünf Millionen Euro wollten die Kraichgauer nicht investieren. Beide Anfragen lehnte Real Madrid ab. "Das Paket war uns dann zu groß", sagte Babbel.

Idrissou flüchtet in die Pfalz

Irren ist menschlich. Das weiß nun auch Armin Veh. Der Trainer von Eintracht Frankfurt hatte in diesen Tagen Mohamadou Idrissou als "Sportsmann" gelobt, der selbst im Fall einer Ausbootung aus der Stammelf brav auf der Ersatzbank sitzen und auf seine Chance warten wird. Falsch gedacht. Stürmer Idrissou löste nach nur einem Jahr am Main überraschend seinen ursprünglich bis 2013 laufenden Vertrag auf und sollte bereits wenige Stunden später beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern einen Kontrakt unterschreiben.

In Frankfurt hielten sich die Versuche, Idrissou von seinem Vorhaben abzuhalten, offenbar in Grenzen. "Manchmal macht ein Transfer im Sinne des Spielers Sinn, wenn dadurch Konfliktpotenzial vermieden wird", sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Arnesen verspricht HSV-Fans einen Zehner

Frank Arnesen verspricht allen HSV-Fans noch die Verpflichtung eines Spielmachers. "Wir sind in Gesprächen. Wir werden diesen Spieler-Typ noch verpflichten. Davon bin ich überzeugt. Es wird ein Profi sein, der uns besser machen wird. Zudem bin ich auf der Suche nach einem zusätzlichen Innenverteidiger, da uns Rajkovic verlassen wird", sagte der HSV Sportchef der "Bild".

Dass der Transfer von Mittelfeld-Spieler Milan Badelj erst nach dem 1. Spieltag der neuen Saison über die Bühne gehen soll, beunruhigt Arnesen nicht. "Natürlich läuft da schon die Bundesliga-Saison. Das ist mir klar. Ich versuche, ihn früher aus Zagreb loszueisen. Mal sehen, ob das möglich ist. Ich bin in gutem Kontakt mit Dinamos Sportchef Mamic."

Kurz bricht sich den Knöchel

Zweitligist Jahn Regensburg muss rund zehn Wochen auf seinen Mittelfeldspieler Thomas Kurz verzichten. Der 24-Jährige zog sich kurz vor Ende des Trainingslagers in Bad Birnbach einen Knöchelbruch zu. Kurz soll so schnell wie möglich operiert werden. Er bestritt in der vergangenen Saison für Regensburg 29 Drittliga-Spiele und erzielte dabei sechs Tore.

Schewtscheko sieht Zukunft in der Politik

Das ukrainische Idol Andrej Schewtschenko hat seine Karriere beendet und will sich fortan einer politischen Laufbahn widmen. Das teilte der 35 Jahre alte Stürmer auf der Homepage seines Klubs Dynamo Kiew mit. Seinen Rückzug aus der Nationalmannschaft hatte Europas Fußballer des Jahres 2004 bereits nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus der Ukraine bei der EM verkündet. Mit 48 Toren in 111 Länderspielen ist Schewtschenko der Rekordschütze des Nationalteams. Ob Schewtschenko den Beitritt zu einer existierenden Partei plant oder im Vorfeld der Parlamentswahlen im Oktober die Gründung einer eigenen Partei anstrebt, ist nicht bekannt. Details zu seinen politischen Ambitionen wollte Schewtschenko, der 2003 mit dem AC Mailand die Champions League gewonnen hatte, noch am Samstag mitteilen.

Kicker-Ticker vom Vortag: Tiffert wechselt in die MLS

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