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Unterhaching trotz Mini-Etats an Tabellenspitze

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Unterhaching trotz Mini-Etats an Tabellenspitze

12.08.2012, 08:46 Uhr | dpa

Leipzig (dpa) - Arm, jung, aber siegreich: Die SpVgg Unterhaching hat am 5. Spieltag der 3. Fußball-Liga ihre Tabellenführung durch einen 1:0-Sieg beim zuvor noch unbezwungenen Neuling Hallescher FC behauptet - und das mit dem kleinsten Etat aller deutschen Profi-Vereine.

Gerade einmal 800 000 Euro stehen Unterhaching in dieser Saison zur Verfügung, dazu gehört der Kader zu den jüngsten überhaupt. Umso erstaunlicher die Platzierung. Die überrascht auch Florian Niederlechner. "Wir sind eigentlich immer noch Abstiegskandidat, dennoch tut es uns gut, zu punkten", stapelt der Unterhachinger Stürmer und Siegtorschütze von Halle tief, "aber heute war es ein hartes Stück Arbeit."

Manuel Baum, Teamchef der Spielvereinigung, sagte: "Spielerisch war das nicht prickelnd. Dennoch fordert unser Trainerteam, gerade das für diese Liga eher untypische spielerische Element zu betonen, und hat damit Erfolg", erklärte er.

Halles Coach Sven Köhler lobte die jungen Gäste. "Unterhaching ist nicht umsonst Tabellenführer. Dennoch sind wir heute nur durch einen leichten Ballverlust ausgekontert worden. Das können wir aber wegstecken", meinte Köhler überzeugt.

Während die Hallenser durch die erste Niederlage in der Tabelle etwas zurückfielen, bleibt der VfL Osnabrück dem Spitzenreiter im Nacken. Gegen den noch sieglosen FC Rot-Weiß Erfurt taten sich die Niedersachsen beim 1:0 allerdings ziemlich schwer. Wegen einer Gelb-Roten Karte für Joan Oumari nach wiederholtem Foul mussten die Gäste die letzte halbe Stunde in Unterzahl spielen. Es war bereits der zweite Platzverweis für den Erfurter Verteidiger in dieser Saison.

Preußen Münster brachte zum zweiten Mal hintereinander das Kunststück fertig, einen 0:2-Rückstand wettzumachen. In der Vorwoche sprang gegen Hansa Rostock sogar noch ein 5:2-Erfolg heraus. Diesmal holte die Mannschaft von Trainer Pawel Dotschew beim SV Wehen Wiesbaden noch ein 2:2.

Das Besondere am Samstag: Beide Treffer zum Ausgleich gelangen in Unterzahl, nachdem Stefan Kühne (82.) Gelb-Rot gesehen hatte. "Meine Mannschaft hat Moral bewiesen, das Ergebnis ist eine tolle Sache", lobte Dotschew. Sein Münsteraner Kollege Peter Vollmann beklagte den genau umgekehrten Effekt, denn seine Elf gab zum zweiten Mal einen 2:0-Vorsprung aus der Hand. "Wenn wir ein Gegentor bekommen, dann wackelt alles", kommentierte Vollmann die Nervosität seines Teams.

Der 1. FC Heidenheim zitterte sich gegen den SV Babelsberg zwar nur zu einem 2:1, schaffte mit dem Heimerfolg aber den Anschluss an die Spitzengruppe. Enttäuschungen gab es für die Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen, Karlsruher SC und Hansa Rostock. Aachen fing sich ausgerechnet gegen die bislang punktlosen Offenbacher Kickers per 1:3-Heimschlappe die erste Saisonniederlage ein, Karlsruhe unterlag bei Arminia Bielefeld 0:1. Rostock kam am Sonntag trotz Heimvorteils gegen den Chemnitzer FC nicht über ein 0:0 hinaus.

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