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Lionel Messi: Das Geheimnis seiner Stärke

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Bester Fußballer der Welt - nur nicht für Argentinien

13.08.2012, 17:09 Uhr | dpa

Lionel Messi: Das Geheimnis seiner Stärke. Messi spielt am besten in dem ihm bekannten Umfeld.

Messi spielt am besten in dem ihm bekannten Umfeld. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der schnellste Mann der Welt ist offenbar kein großer Fan des besten Fußballers der Welt. "Ohne Zweifel, Cristiano Ronaldo ist besser als Lionel Messi", sagte Usain Bolt an diesem Wochenende am Rande der Olympischen Spiele.

Wer die große Rivalität zwischen den beiden Superstars des Fußballs kennt, der weiß, dass beiden kaum etwas mehr wehtut, als ein Lob für den jeweils anderen. Vielleicht hat Bolt das so gesagt, weil Ronaldo früher für seinen Lieblingsverein Manchester United gespielt hat.

Vielleicht aber auch, weil die Karriere des Lionel Messi trotz aller Auszeichnungen, Champions-League-Triumphe und spektakulären Tore zumindest bislang noch einen entscheidenden Makel hat: Im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft spielt der 25-Jährige nur selten so stark wie für seinen Verein FC Barcelona. Den deutschen Spielern kann das vor dem Länderspiel am Mittwoch in Frankfurt nur recht sein.

"Ich würde alle meine Tore und Titel für einen Erfolg mit der Seleccion eintauschen", sagte Messi vor genau einem Jahr vor der Südamerika-Meisterschaft im eigenen Land. Ein paar Tage später schied der große Favorit Argentinien bereits im Viertelfinale aus, der große Star wurde zeitweise sogar von den eigenen Fans ausgebuht.

Um die Diskrepanz zwischen dem Vereins- und dem Nationalspieler Messi zu beschreiben, reicht allein ein Blick auf seine Spiele gegen deutsche Teams. Für Barcelona schoss er im März fünf Tore beim 7:1 in der Champions League gegen Bayer Leverkusen. Gegen den VfB Stuttgart (2010) und Bayern München (2009) traf er im gleichen Wettbewerb jeweils zweimal. Und gegen die deutsche Nationalelf? Schied er bei der WM 2006 vorzeitig aus und bei der WM 2010 gleich noch einmal.

"Ich würde auch gern mit Argentinien den einen oder anderen Titel gewinnen. Vielleicht gelingt es mir ja noch", sagte der Stürmer geradezu kleinlaut, nachdem er im Januar zum dritten Mal nacheinander als "Weltfußballer des Jahres" ausgezeichnet worden war.

Dass sich Messi beim FC Barcelona deutlich wohler fühlt als in der Nationalmannschaft hat einen einfachen Grund: Dort spielt er seit der Jugend in ein und demselben System, dort weiß er zu jeder Zeit, wohin sein Nebenmann als nächstes läuft. In Argentinien hat er nacheinander die Trainer Pekerman, Basile, Maradona, Batista und Sabella erlebt. Jeder von ihnen hatte seine eigenen Ideen und seinen eigenen Stil.

Der neue Coach Alejandro Sabella ist immerhin ein großer Messi-Fan. Er nennt seinen Superstar den besten Fußballer der Welt und sagte dem "Kicker", dass ihm "diese hässlichen Vergleiche Nationalelf- Barca nicht guttaten". Unter dem 57-Jährigen genießt Messi wieder mehr Freiräume als zuvor, prompt schoss er im Juni beim 4:3-Sieg in einem Spiel gegen den großen Rivalen Brasilien drei Tore.

Vielleicht liegt das gute Verhältnis zwischen den beiden daran, dass Sabella den Stürmer im Gegensatz zu seinen Vorgängern auch einmal als Vereinstrainer erlebt hat. 2009 stand er mit Estudiantes de La Plata im Finale der Club-WM und verlor dank eines Tores von Messi mit 1:2 gegen Barcelona. Messi erinnere ihn an die "elektrische Autorennbahn, mit der wir früher als Kinder gespielt haben", verriet Sabella einmal. Die, "bei der wir die Miniaturautos im Handumdrehen von Null auf Höchstgeschwindigkeit gebracht haben".

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