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Scharner aus Österreichs Nationalmannschaft verbannt

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Scharner aus Nationalteam verbannt

17.08.2012, 16:44 Uhr | t-online.de, dpa, sid

"Ich bin nicht abgereist, ich wurde entlassen"

HSV-Pofi Scharner zum Eklat im österreichischen Team.

HSV-Pofi Scharner zum Eklat im österreichischen Team.


Nach seiner eigenmächtigen Abreise aus dem Teamhotel ist die Karriere von Verteidiger Paul Scharner in der Nationalmannschaft endgültig beendet. Das teilte das Präsidium des österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) mit. Der HSV-Neuzugang werde demnach "unabhängig von der Person des Teamchefs künftig in keine österreichische Nationalmannschaft mehr einberufen." Nationaltrainer Marcel Koller werde zudem "in seiner Entscheidung hinsichtlich der Causa Scharner vollinhaltlich" unterstützt.

Im Vorfeld des Testspiels gegen die Türkei (2:0) hatte Scharner für einen Eklat gesorgt. Der neue Verteidiger des Hamburger SV forderte von Koller für die bevorstehende Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien eine Stammplatzgarantie. Als ihm diese verweigert wurde, verließ Scharner wenige Stunden vor dem Anpfiff der Partie das Trainingslager der Österreicher. Koller kündigte umgehend Konsequenzen an. "Ich kann es nicht akzeptieren, wenn einer einen Stammplatz fordert. Unter mir wird er sicher nicht mehr spielen", sagte der frühere Kölner und Bochumer Bundesligatrainer.


 (Quelle: t-online.de)

VfB gegen Wolfsburg wird verlegt

Der VfB Stuttgart hat mit seinem Bestreben nach einer Verlegung seines ersten Bundesliga-Spiels doch noch Erfolg gehabt. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte, wird die Begegnung der Schwaben gegen den VfL Wolfsburg von Sonntag (26. August) auf Samstag (25. August) vorgezogen. Als Spielbeginn wurde 20.45 Uhr festgelegt. Der VfB hat damit einen Tag länger Zeit, sich auf das Europa-League-Rückspiel am Dienstag (28. August) bei Dynamo Moskau vorzubereiten.

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Die Verantwortlichen des VfB zeigten sich erwartungsgemäß erleichtert. "Wir freuen uns sehr darüber, dass es nun zu dieser außergewöhnlichen Lösung gekommen ist und sind der DFL sehr dankbar dafür", sagte Sportdirektor Fredi Bobic. Zugleich dankte er dem VfL Wolfsburg und dessen Trainer Felix Magath für deren Zustimmung zur Verlegung. Grünes Licht gab schließlich auch der TV-Sender Sky, der nun am Sonntag nur eines anstelle der vertraglich zugesicherten zwei Bundesliga-Spiele übertragen kann.

"Wir haben uns im Sinne des deutschen Fußballs dazu bereit erklärt, am Samstagabend zu spielen, auch wenn das für uns und vor allem unsere Fans nicht optimal ist", sagte Magath. Der VfB hatte sich zuvor über mangelnde Solidarität in der Liga beklagt, als es noch so aussah, als würden die Schwaben mit ihrem Vorstoß erfolglos bleiben.

Noch ein Deutscher für Red Bull

Der frühere Manager von 1899 Hoffenheim, Ernst Tanner, wird Nachwuchsleiter bei Red Bull Salzburg. Der 45-Jährige löst beim österreichischen Double-Gewinner Percy van Lierop ab. Die "Bullen" setzen damit nach Geschäftsführer Jochen Sauer, Sportdirektor Ralf Rangnick und Trainer Roger Schmidt weiter auf deutsches Know-how.

Tanner kam 2009 von 1860 München als Nachwuchskoordinator nach Hoffenheim und stieg dort zum sportlichen Leiter und Geschäftsführer auf. Dort fiel er dann bei Mäzen Dietmar Hopp in Ungnade und musste im März gehen.

Zwei Neue für die Eintracht

Eintracht Frankfurt hat Verteidiger Carlos Zambrano vom FC St. Pauli und Stürmer Dorge Kouemaha vom FC Brügge verpflichtet. Der peruanische Abwehrspieler erhält einen Dreijahresvertrag. Nach jeweils zwei Jahren Schalke 04 und zuletzt in Hamburg wäre die Eintracht die dritte Bundesliga-Station des 23-Jährigen, für den die Frankfurter nach Medienberichten 1,2 Millionen Euro Ablöse bezahlen. Der Kameruner Kouemaha (früher MSV Duisburg und 1. FC Kaiserslautern) wird für ein Jahr ausgeliehen.

Hohe Strafe für Rio Ferdinand

Ein vermeintlich rassistischer Twitter-Kommentar kommt den früheren englischen Nationalspieler Rio Ferdinand teuer zu stehen. Der Verteidiger von Rekordmeister Manchester United muss eine Strafe von umgerechnet 57.000 Euro zahlen, eine Sperre bleibt ihm allerdings erspart. Das teilte der englische Fußballverband FA mit. Damit reagierte die FA auf "unangemessenes Verhalten" des 33-Jährigen "in Bezug auf einen Twitter-Beitrag".

Ferdinand hatte via Twitter dem Beitrag eines anderen Users zugestimmt. Darin war Ashley Cole vom FC Chelsea als "choc-ice" bezeichnet worden, nach Ansicht des Verbandes ein Begriff, der oftmals rassistisch aufgefasst wird und Cole sinngemäß als "außen schwarz und innen weiß" beschreibt. Die FA sieht darin eine Verfehlung, die einen "Bezug zu ethnischer Herkunft, Hautfarbe oder Rasse" herstellt. Ferdinand bestreitet eine solche Intention, der Begriff sei lediglich ein Slang-Ausdruck, der jemanden als falsch bezeichnet.

Höwedes kontert Kahn-Kritik

Nach dem 1:3 des DFB-Teams im Test gegen Argentinien war eine Diskussion zwischen Bundestrainer Joachim Löw und Ex-Nationalkeeper Oliver Kahn entbrannt. Kahn warf der Mannschaft unter anderem Mängel in der Defensive vorgeworfen. Nach Löw meldet sich jetzt auch Torschütze Benedikt Höwedes zu Wort und kontert Kahns Kritik. "Wir haben in diesem Team vor allem in der Offensive unsere Qualitäten, und wir wollten uns gerade gegen die Argentinier nicht verstecken, sondern zu Hause unseren Fans etwas bieten. Und wir haben ja auch etliche Chancen kreiert", sagte der Schalker gegenüber "derwesten.de".

Auf den Vorwurf, Niederlagen würden beim DFB einfach hingenommen, reagierte er gereizt. "Jeder von uns in der Kabine hat sich mächtig geärgert. Nur, weil wir uns nicht vor die Kamera stellen und dort Dampf ablassen, heißt das noch lange nicht, wir würden dies einfach so hinnehmen", so Höwedes.

Zieler gesperrt

Nationaltorwart Ron-Robert Zieler ist wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre für das nächste Testländerspiel der DFB-Auswahl belegt worden. Folglich steht der Keeper von Hannover 96 im Duell am 14. November in Amsterdam gegen die Niederlande nicht zur Verfügung. Zieler war in der 30. Minute des Länderspiels gegen Argentinien (1:3) nach einem Foulspiel an Jose Sosa im Strafraum von Schiedsrichter Jonas Eriksson (Schweden) des Feldes verwiesen worden. Den anschließenden Foulelfmeter des Weltfußballers Lionel Messi hatte der für Zieler eingewechselte Gladbacher Marc-Andre ter Stegen pariert.

Maduro kann seine Karriere trotz Herzfehler fortsetzen

Der frühere niederländische Nationalspieler Hedwiges Maduro kann seine Karriere beim FC Sevilla trotz eines angeborenen Herzfehlers fortsetzen. Das hätten eingehende Untersuchungen in den USA ergeben, sagte Sevillas Mannschaftsarzt Jose Naranjo: "Die großartige Neuigkeit ist, dass er weiterspielen kann und die Sache keine Gefahr für ihn darstellt." Der 27-jährige Maduro war erst im Sommer vom FC Valencia nach Andalusien gewechselt, Ende Juli war bei dem Mittelfeldspieler ein angeborener Herzfehler entdeckt worden.

Im August 2007 war Sevillas Eigengewächs Antonio Puerta auf dem Spielfeld kollabiert und drei Tage später im Alter von 22 Jahren nach mehreren Herzstillständen gestorben. Erst am Mittwoch hatte Fabrice Muamba vom englischen Erstligisten Bolton Wanderers auf Anraten der Ärzte seine Karriere beendet, nachdem er fünf Monate zuvor auf dem Spielfeld mit Herzversagen zusammengebrochen war und im Krankenhaus wiederbelebt werden musste.

Insolventer Traditionsklub darf in dritter Liga starten

Der insolvente zweimalige englische Meister FC Portsmouth hat grünes Licht für die Teilnahme an der kommenden Drittliga-Saison erhalten, bangt aber weiter ums finanzielle Überleben. Nachdem der frühere Klubbesitzer Balram Chainrai sein Angebot für die Pompey zurückgezogen hat, verbleibt in der Unterstützergemeinschaft "Pompey Supporters Trust" nur noch ein Kauf-Interessent für den Pokalsieger von 2008.

Wie die zuständige Football League erklärte, werde Portsmouth mit null Zählern in die Saison starten. Ein wegen der Insolvenz verhängter Zehn-Punkte-Abzug werde nur dann greifen, wenn der Klub nicht aus der Insolvenz entlassen werde. Portsmouth war zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Premier League und der zweiten Insolvenz binnen dreier Spielzeiten Ende April auch aus der 2. Liga abgestiegen.

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