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Aus mit Ansage für Erfurts Trainer Emmerling

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Aus mit Ansage für Erfurts Trainer Emmerling

26.08.2012, 11:18 Uhr | dpa

Erfurt (dpa) - Rolf Rombach hätte gern am Trainer festgehalten. Bei aller Erfolglosigkeit der vergangenen Wochen hatte der Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt Stefan Emmerling stets den Rücken gestärkt. Die jüngste 0:2-Pleite gegen Arminia Bielefeld aber war eine zu viel.

Noch am Samstagabend beurlaubte Rombach den Übungsleiter. "Der Fußball sieht in solchen Situationen leider immer den Trainer in der schwächsten Rolle", begründete ein betrübter Vereinsboss das Ergebnis einer nach Abpfiff spontan angesetzten Präsidiumssitzung.

Nur ein Punkt aus sechs Spielen, dazu 2:14 Tore und der letzte Tabellenrang - für den ambitionierten Thüringer Traditionsverein ist das ein Katastrophenstart. Unter Emmerlings Leitung hatten die Rot-Weißen zuletzt zweimal nur knapp den Aufstieg in Liga zwei verpasst. Der 46-Jährige war im März 2010 nach Erfurt gekommen, hatte danach mit stetig schrumpfendem Etat eine gute Truppe geformt. Diesmal gelang es nicht - obwohl das Gros der Leistungsträger gehalten wurde.

Auf der Bank sollen es in Henri Fuchs und Christian Preußer nun vorübergehend Emmerlings Co-Trainer und der bisherige A-Jugendcoach richten. Gegen Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen am Dienstag und die zweite Mannschaft des deutschen Meisters Borussia Dortmund betreuen sie das Team. Danach macht die Liga zwei Wochen Pause - Zeit genug für eine "wohl überlegte" Trainerentscheidung, fand Erfurts Präsident Rombach.

"Konzeptlos" nannte der Vereinschef das, was die Mannschaft bisher geboten hatte. In der Frühphase der Saison verlor das Schlusslicht schon den Anschluss. Rombach schimpfte insbesondere auf die Truppe: "Sie ist ihrer Verantwortung nicht nachgekommen." Dass letztlich aber der Trainer die Koffer packen musste, erklärte sich für ihn mit "den Regeln des Fußballs. Wir hatten genau zwei Optionen - die ganze Mannschaft kann ich leider nicht wegschicken."

Verunsichert wirkten die Auftritte zuletzt. Pässe fanden selbst auf engstem Raum nicht den Mitspieler, weil jeder irgendwie für sich agierte. Dazu kam Pech: Durch Verletzungen und Platzverweise fanden sich gleich mehrere Stammkräfte auf der Tribüne wieder. Die Krise aber will sich keiner eingestehen. "Die Mannschaft lebt. Sie holt immer alles aus sich raus", versicherte etwa Verteidiger Tom Bertram.

Wenn nicht der Wille das Problem ist, steht die Drittligatauglichkeit des Teams infrage. Den Verantwortlichen bleiben wenige Tage, um noch einmal nachzurüsten. Transferschluss ist am 31. August. Doch einzelne Spieler werden die Wende nicht einleiten können, ist sich Präsident Rombach sicher: "Jetzt ist die ganze Mannschaft in der Pflicht. Es gibt keine Ausreden mehr."

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